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WKÖ
Sondernews: 27.3.2020
 
Stand 12:30 Uhr: Ungarn - verschärfte Richtlinien, Neue Regeln für Baustellenarbeit, Härtefall-Fonds, Registrierkasse, E-Zigarettenhandel
 
 
 



Ungarn - verschärfte Richtlinien

Personenverkehr
Ungarische Staatsbürger (und EWR-Bürger mit ungarischer Aufenthaltsgenehmigung) unterliegen ab heute, 27. März 2020, einer gesundheitlichen Pflichtuntersuchung bei der Einreise nach Ungarn.
  • Bei Verdacht auf eine COVID-Infizierung: eine behördliche Quarantäne wird angeordnet
  • Kein Verdacht auf eine COVID-Infizierung: 14-tägige Heimquarantäne
  • Kein Verdacht auf eine COVID-Infizierung, kein Wohnsitz in Ungarn: muss Ungarn verlassen oder wird in eine, von der Behörde dafür vorgesehene Quarantäne angewiesen
     
Güterverkehr
LKW-Fahrer unterliegen ab heute, 27. März 2020, einer gesundheitlichen Pflichtuntersuchung bei der Einreise nach Ungarn. Außerdem besteht für LKW-Fahrer bei Fahrten in Ungarn Tragepflicht für Schutzmasken und Gummihandschuhen.

Wenn kein Verdacht auf eine COVID19-Infizierung besteht:
  • Ungarische Staatsbürger mit Zielland Ungarn: 14 Tage Heimquarantäne
  • Nicht ungarische Staatsbürger müssen nach der Entladung innerhalb von 24 Stunden Ungarn verlassen
  • Im Transitverkehr: Ungarn muss auf den für den Transitverkehr bestimmten Routen innerhalb der kürzesten Zeit verlassen werden.
Wenn Verdacht auf eine COVID19-Infizierung besteht:
  • Ungarische Staatsbürger unterliegen einer behördlichen Quarantäne
  • Nicht ungarische Staatsbürger: Einreise nach HU wird verweigert
Es laufen derzeit Gespräche auf Ministerebene, über Ausnahmeregelungen für den Berufsverkehr.

Die aktuellsten Infos finden Sie auf: https://www.wko.at/service/aussenwirtschaft/Ungarn.html?shorturl=wkoat_aussenwirtschaft_hu
 


Neue Regeln für Baustellenarbeit
Die Bautätigkeit ist in Österreich trotz Corona-Krise grundsätzlich erlaubt. Eine generelle behördliche Schließung aller Baustellen ist daher nicht notwendig und wäre volkswirtschaftlich kontraproduktiv. Dazu bekennen sich nun auch die Vertreter von Wirtschaftskammer und Baugewerkschaft. Wirtschaftskammerpräsident Peter Nemeth erklärt: „Der Bau ist unser Wirtschaftsmotor. Würden wir diesen komplett herunterfahren, hätte dies fatale Auswirkungen wie Insolvenzen und Arbeitslosigkeit. Betroffen sind hier nicht nur die Baufirmen selbst, sondern viele vor- und nachgelagerte Branchen.“
 
Natürlich stehe auch bei dieser Sozialpartner-Einigung der Schutz der Mitarbeiter im Vordergrund. Generell gilt die Einhaltung der 1-Meter-Abstandsregel. Sofern mit einem geringeren Abstand gearbeitet werden muss, sind entsprechende Schutzausrüstungen für alle verpflichtend.
 
Ein Danke gilt jetzt vor allem den Betrieben und ihren Mitarbeitern, die hier Verantwortung übernehmen, so Nemeth, der gleichzeitig an die burgenländischen Siedlungsgenossenschaften und die Energie Burgenland appelliert, die Baustellen wieder auf ein vertretbares Maß hochzufahren: „Wir haben jetzt eine gute, partnerschaftliche Regelung im Sinne der Mitarbeiter und der Unternehmen. Jetzt haben die Big Player auch die Verantwortung, entsprechende Schritte zu setzen und den Betrieb wieder aufzunehmen.“ In der Bauwirtschaft sowie den vor- und nachgelagerten Branchen arbeiten im Burgenland rund 12.000 Menschen.

Hier die Details zur neuen Verordnung:
www.bau.or.at/coronavirus (bzw. Direktlink)
 


Härtefall-Fonds startet
Der Härtefall-Fonds mit einem Volumen von vorerst einer Milliarde Euro ist eine rasche Erste-Hilfe Maßnahme der Bundesregierung für die akute finanzielle Notlage in der Corona-Krise. Er unterstützt all jene Selbständigen, die jetzt keine Umsätze haben, bei der Bestreitung ihrer Lebenshaltungskosten. Das Geld ist ein einmaliger Zuschuss und muss nicht zurückgezahlt werden.

Es ist nicht notwendig, den Antrag sofort zu stellen.
Über 500 Mitarbeiter sind österreichweit auch am Wochenende im Einsatz, um die Anträge zu bearbeiten. Unsere Serverkapazitäten sind begrenzt. Bitte helfen Sie uns bei der raschen Abwicklung, indem sie auch die kommenden Tage für die Antragstellung nutzen. Anträge können von heute bis 31. Dezember 2020 gestellt werden. Es sind für alle anspruchsberechtigten Antragsteller ausreichend finanzielle Mittel reserviert.
 
Nach derzeitigem Stand werden folgende Gruppen in der ersten Phase Ansprüche stellen können:
  • Ein-Personen-Unternehmer
  • Kleinstunternehmer, die weniger als 10 Vollzeit-Äquivalente beschäftigen
  • Neue Selbständige wie z.B. Vortragende und Künstler, Journalisten, Psychotherapeuten
  • Freie Dienstnehmer wie EDV-Spezialisten und Nachhilfelehrer
  • Freie Berufe (z.B. im Gesundheitsbereich)
www.wko.at/haertefall-fonds

 


Registrierkasse & der Corona-Virus – Was ist zu tun?
Im Bundesmisterium für Finanzen häufen sich Anfragen von Unternehmer, ob bei (vorübergehenden) Betriebsschließungen aufgrund des Corona-Virus die Registrierkassen außer Betrieb zu nehmen sind.

Das Bundesmisterium für Finanzen beantwortet diese Anfragen dahingehend, dass bei (vorübergehenden) Betriebsschließungen aufgrund des Corona-Virus die Registrierkassen nicht außer Betrieb zu nehmen sind (so wie auch bei Urlaub oder Saisonbetrieb). Unter anderem würde das Anmeldeprozedere über FinanzOnline und die Startbelegprüfung bei der Wiederinbetriebnahme der Registrierkassen einen unverhältnismäßigen Aufwand darstellen.
 


News speziell für Ihre Branche
Die wichtigsten aktuellen Informationen zur Corona-Krise finden Sie immer auf wko.at/corona. Zusätzlich aktualisieren wir hier auch spezielle Informationen für die diversen Branchen.

Unter folgendem Link finden Sie aktuellen Branchen-News, die ebenfalls laufend aktualisiert werden:

https://www.wko.at/service/aussenwirtschaft/coronavirus-wirtschaftskammer-als-anlaufstelle.html#heading_brancheninfos
 


E-Zigarettenhandel
Die Wirtschaftskammer Österreich hat bislang die Auffassung vertreten, dass E-Zigarettenhändler mit Trafikanten gleichgestellt und vom Betretungsverbot der COVID-19-Verordnung ausgenommen wären.

Das Bundesministerium für Soziales, Gesundheit, Pflege und Konsumentenschutz hat sich ebenfalls mit dieser Frage befasst und nunmehr klargestellt, dass E-Zigarettenhändler – sofern sie nicht Trafikanten sind – von dem Betretungsverbot NICHT ausgenommen sind.

Als Begründung wird angeführt, dass E-Zigarettenhändler keinen vom Monopolrecht ausdrücklich nur für Trafikanten vorgesehenen Versorgungsauftrag haben und im Ausnahmekatalog der VO expressis verbis nur „Tabakfachgeschäfte“ angeführt sind.
 


Alle wichtigen Informationen für Burgenlands Betriebe
Wir informieren Sie laufend über alle aktuellen Themen rund um das Coronavirus.

Übersicht aller Newsletter der Wirtschaftskammer Burgenland

Newsletter Anmeldung (mit Firmenname) unter: newsletter@wkbgld.at

 


Alle Infos unter: wko.at/corona

 
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Telefon: +43 5 90 907-2000
Fax: +43 5 90 907 4515
E-Mail: wkbgld@wkbgld.at
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Breaking News
 
 

die Bundesregierung hat heute bekanntgegeben, dass ab morgen Freitag, den 27.3., Mittel aus dem Härtefall-Fonds beantragt werden können. Die Beantragung ist ab 17 Uhr online unter wko.at/haertefall-fonds möglich. Dort werden alle Informationen bereitgestellt, die Antragsteller benötigen.


Über 200 WK-MitarbeiterInnen für Antragsbearbeitung

Als Wirtschaftskammer wurden wir mit der operativen Abarbeitung des Härtefall-Fonds beauftragt. In den neun Landes-Wirtschaftskammern sind über 200 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter für die Bearbeitung der Anträge im Einsatz. Bei Bedarf wird flexibel aufgestockt. Auch am Wochenende werden unsere Teams die Anträge bearbeiten und für Fragen zur Verfügung stehen. 

Der Fonds hat eine zentrale Aufgabe: Er ist eine Erste-Hilfe-Maßnahme und unterstützt all jene, die jetzt keine Umsätze haben, bei der Bestreitung ihrer Lebenshaltungskosten wie z.B. Wohnkosten bzw. täglicher Bedarf des Lebens. Der Härtefall-Fonds ist kein Entschädigungsfonds. Er ist eine persönliche Erste-Hilfe-Maßnahme für den Unternehmer.

Genügend Mittel von Bundesregierung vorhanden

Es ist von der Bundesregierung sichergestellt, dass für alle Antragsteller ausreichend finanzielle Mittel vorhanden sind, egal, ob ein Antrag gleich am Freitag oder erst Anfang der kommenden Woche gestellt wird. Die Anträge werden nach Reihenfolge des Einlangens bearbeitet.

In der ersten Phase werden mehr als eine halbe Million Betroffene aus folgenden Gruppen Ansprüche stellen können:
  • Ein-Personen-Unternehmer
  • Kleinstunternehmer, die weniger als 10 Vollzeit-Äquivalente beschäftigen
  • Neue Selbständige wie z.B. Vortragende und Künstler, Journalisten, Psychotherapeuten
  • Freie Dienstnehmer wie EDV-Spezialisten und Nachhilfelehrer
  • Freie Berufe (z.B. im Gesundheitsbereich)
Für die Gruppe der Non-Profit-Organisationen (NPO) nach §§ 34 bis 47 Bundesabgabenordnung sowie für Land- und Forstwirtschaftliche Betriebe werden durch die Bundesregierung gesonderte Förderrichtlinien erlassen.

Nicht rückzahlbarer Zuschuss

Der Härtefall-Fonds bringt einen Zuschuss, der auch später nicht zurückgezahlt werden muss und besteht aus zwei Phasen:
  • Phase I
    • Soforthilfe in Höhe von 500 bzw. 1.000 Euro
    • abhängig vom bisherigen Netto-Monatsverdienst
    • war der bisherige Verdienst mehr als 500 Euro, werden automatisch 1.000 Euro Förderung ausgeschüttet
  • Phase II
    • Bis zu 2.000 Euro pro Monat für maximal drei Monate
    • abhängig von der Einkommenseinbuße

Wir arbeiten auf Hochtouren daran, dass der Zuschuss nach der Beantragung so schnell und unbürokratisch wie möglich direkt ausbezahlt wird. Untenstehend finden Sie eine Auflistung von Unterlagen, die Antragsteller bis morgen zum Beantragungsstart um 17 Uhr vorbereiten können.

Notfallhilfe der Regierung für Geschäftseinbußen

Zusätzlich zum Härtefall-Fonds und den bereits bestehenden Kreditgarantien durch das aws und die ÖHT hat die Bundesregierung eine mit 15 Milliarden Euro dotierte Notfallhilfe für betroffene Branchen angekündigt.

In der Zwischenzeit finden Sie alle gesicherten Informationen, über die wir verfügen, auf dem Infopoint: www.wko.at/corona.

Gemeinsam #schaffenwir das!

 
Herzliche Grüße 
 
Dr. Harald Mahrer Karlheinz Kopf
Präsident der WKÖ Generalsekretär der WKÖ
Was brauche ich?
 
Für den Online-Förderantrag zum Härtefall-Fonds ersuchen wir Förderwerber folgende Unterlagen bereit zu halten:
 
  • wenn vorhanden: WKO-Benutzeraccount -  er erspart die Eingabe einiger Daten
    • Hinweis: Antragstellung ist natürlich auch ohne WKO Benutzeraccount möglich   
  • persönliche Steuernummer 
  • KUR ODER GLN Kennziffer des Unternehmensregisters (ausgenommen: Freie Dienstnehmer). Diese ist im eigenen Account des Unternehmensservice-Portals (USP) zu finden. Nach dem Login im Unternehmensservice-Portal klickt man im Block „Mein USP“ auf „Unternehmensdaten anzeigen“. Auch die Global Location Number (GLN) findet man dort.
  • Gültigen Personalausweis, Reisepass oder Führerschein zur Identifikation bereithalten
 
Infopoint Coronavirus
 
cor  
Infopoint: Aktuelle Informationen
Infopoint: Kontaktformular
FAQ zum Coronavirus
 
Impressum
Wirtschaftskammer Österreich
Wiedner Hauptstraße 63, 1045 Wien
Telefon: +43 (0)5 90 900
management@wko.at
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WKÖ
Sondernews: 26.3.2020
 
Stand 17 Uhr: Härtefall-Fonds, Onlineshop und Lieferservice, Situation Nachbar- & CEE-Länder | Webinare COVID-19, Abgabe der Steuererklärungen
 
 



Härtefall-Fonds
Die Bundesregierung hat mit der nun erfolgten Festlegung der Förderrichtlinien den Startschuss für die Abwicklung des Härtefallfonds gegeben.

Als Wirtschaftskammer werden wir in weiterer Folge mit der operativen Abarbeitung des Härtefall-Fonds beauftragt. Wir stehen hier als Dienstleister der Republik zur Verfügung, weil unsere dezentrale Struktur besonders viel Nähe zu den Unternehmen in den Regionen und Branchen ermöglicht. Das gilt natürlich auch für jene, die nicht Mitglieder der Wirtschaftskammer sind.

Nach derzeitigem Stand werden folgende Gruppen in der ersten Phase Ansprüche stellen können:
  • Ein-Personen-Unternehmer
  • Kleinstunternehmer, die weniger als 10 Vollzeit-Äquivalente beschäftigen
  • Neue Selbständige wie z.B. Vortragende und Künstler, Journalisten, Psychotherapeuten
  • Freie Dienstnehmer wie EDV-Spezialisten und Nachhilfelehrer
  • Freie Berufe (z.B. im Gesundheitsbereich)
  • Für die Gruppe der Non-Profit-Organisationen (NPO) nach §§ 34 bis 47 Bundesabgabenordnung sowie für Land- und Forstwirtschaftliche Betriebe wird die Bundesregierung gesonderte Förderrichtlinien erlassen. 

Die Antragstellung soll morgen, 27.3.2020 ab 17:00 Uhr unter  www.wko.at/haertefall-fonds möglich sein.

Der Härtefall-Fonds wird Ihnen einen ersten Zuschuss bringen, den Sie auch später nicht zurückzahlen müssen. In der ersten Phase erhalten Sie bis zu 1.000 EUR. Alle aktuellen Infos veröffentlichen wir laufend unter www.wko.at/haertefall-fonds.

Falls Sie es nicht ohnehin schon gemacht haben, melden Sie sich bitte hier zum Härtefall-Fonds-Newsletter an und wir informieren Sie aktiv, sobald Sie Ihren Antrag stellen können.

Zur Newsletter-Anmeldung
 


Chance: Onlineshop und Lieferservice
Die Wirtschaftskammer nützt verschiedene Kanäle, um ein zusätzliches Service für Unternehmen und ihre Kunden zur Verfügung zu stellen. So wird regional einkaufen auch in Zeiten der Coronakrise gefördert.

Vertreiben Sie Waren & Dienstleistungen online? - Dann machen Sie mit.
Die Plattform „Regional Einkaufen“ wird auf den Wirtschaftskammer-Kommunikationskanälen beworben. Konsumentinnen und Konsumenten können alle Unternehmen mit dem Zertifikat „Onlineshops/Lieferservice“ unter folgendem Link abrufen: www.wko.at/regionaleinkaufen

Wenn Sie Waren und Dienstleistungen auch online anbieten, dann wählen Sie in Ihrem „Firmen A-Z“-Profil auch das Zertifikat „Onlineshops/Lieferservice in Ihrer Region“ aus. So ist für Konsumenten ersichtlich, dass Sie Ihre Leistungen auch online bzw. per Lieferservice nutzen können.
 
Zusätzlich können Sie unter „Produkte & Leistungen“ eine Kurzbeschreibung Ihres Betriebes bzw. Online-Angebots hinzufügen. Eine genaue Anleitung, wie das funktioniert, finden Sie auch hier: https://www.wko.at/service/zertifikat-onlineshops-lieferservice.html

Initiativen im Burgenland

Derzeit gibt es im Burgenland zwei Initiativen, Details dazu finden Sie hier:

news.wko.at/bgld/jetztmehrdennje

www.gemeinsamschaffenwirdas.at
 


Situation Nachbar- & CEE-Länder | Webinare COVID-19
Folgende Webinare bieten Ihnen einen tagesaktuellen und praxisbezogenen Überblick über die Lage in den Nachbar- & CEE-Ländern, die getroffenen Maßnahmen und Möglichkeiten für Ihr Unternehmen:
 
Freitag 27.03
Webinar | Coronavirus in Deutschland, der Schweiz und Italien
09:00 – 10:15 Uhr
Infos und Anmeldung

Freitag 27.03
Webinar | Coronavirus: Auswirkungen in Tschechien, Ungarn, Slowakei
11.00 – 12.15 Uhr
Infos und Anmeldung


Nähere Informationen zur aktuellen Situation an den Grenzen sowie Vorschriften und Regelungen in den einzelnen Ländern finden Sie auf der Homepage des WKO Corona-Infopoint unter WKO Länder-Informationen.


Abgabe der Steuererklärungen bis 31.8.2020 verlängert
Seitens des BMF wurde die Frist zur Abgabe der Jahres-Steuererklärungen für die Einkommensteuer, die Körperschaftsteuer, die Umsatzsteuer sowie für die Feststellung der Einkünfte (§ 188 BAO) generell bis 31. August 2020 erstreckt (wären an sich bis Ende April bzw. bis Ende Juni 2020 einzureichen). Dies muss nicht beantragt werden, sondern gilt allgemein für alle Steuerpflichtigen.

Für die Inanspruchnahme der sonstigen Sonderregelungen im Zusammenhang mit Corona muss eine individuelle Betroffenheit durch die Corona-Krise vorliegen. Diese Sonderregelungen können über Finanzonline oder über ein eigenes kombiniertes Formular beantragt werden:
https://www.bmf.gv.at/public/informationen/coronavirus-hilfe.html

 


Infos zur Energierechnung
Die Corona-bedingte Sondersituation erlaubt eine rasche Anpassung an die neuen Gegebenheiten - Energielieferanten und Netzbetreiber helfen bei der Abfederung von Härtefällen.

Hier gehts zu den Infos: Dokument
 


News speziell für Ihre Branche
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WIRtschaft GEMEINSAM
 
Die Wirtschaftskammer präsentiert Unternehmen, Plattformen und Initiativen unter dem Motto „#jetztmehrdennje“.
 
 



Initiative: #jetztmehrdennje

Das Coronavirus hat für eine konjunkturelle Vollbremsung gesorgt. Viele Unternehmerinnen und Unternehmen sehen sich gemeinsam mit deren Mitarbeiter plötzlich und gänzlich unverschuldet mit existenziellen Herausforderungen konfrontiert. „Umso wichtiger ist es, dass wir jetzt alle als ein Team zusammenstehen. Ein Team, dass sich gegenseitig unterstützt und hilft“, betont Wirtschaftskammerpräsident Peter Nemeth.

Dazu gehöre einerseits, dass essentielle Bereiche der Wirtschaft weiter aufrecht bleiben und andererseits, dass man als Kunde - gerade in Zeiten wie diesen - seine Kaufentscheidung ganz bewusst treffen sollte. „Immer mehr Unternehmen betreiben einen Onlineshop, eigene Lieferservices oder entwickeln gemeinsame Internet-Plattformen und Strategien in der Krise“, so Nemeth. Um den Burgenländerinnen und Burgenländern das breite Angebot hier auf einen Blick sichtbar zu machen, ruft die Wirtschaftskammer ihre Mitglieder nun auf, alle Initiativen und Ideen zu melden.

Unter dem Motto WIRtschaft GEMEINSAM #jetztmehrdennje werden Unternehmen, Ideen und Initiativen präsentiert, die dabei helfen, die Krise zu bewältigen. Gerade wenn Österreich auf Notbetrieb heruntergefahren ist, kann man sich auf Unternehmen verlassen. Diese möchte die Wirtschaftskammer Burgenland nun vor den Vorhang holen und gemeinsam Mut machen. 


Zur Website: WIRtschaft GEMEINSAM #jetztmehrdennje


Jetztmehrdennje
 


Soforthilfe-Plattform „gemeinsamschaffenwirdas.at

Schnelle Nachbarschaftshilfe für Unternehmen und Privatpersonen in der Krise. Burgenland ist gestartet, weitere Bundesländer folgen jetzt. Landesweiter Unternehmens-Aufruf zur kostenlosen Teilnahme.

Zusammenhalt und Solidarität sind aktuell wichtiger denn je. Nicht nur ältere Menschen benötigen akute Hilfeleistungen, auch viele KMU aus den Regionen fürchten um ihre wirtschaftliche Existenz. Im Burgenland hat deshalb vor wenigen Tagen die österreichweite Soforthilfe-Plattform gemeinsamschaffenwirdas.at gelaunched, die schnelle Nachbarschaftshilfe zwischen Unternehmen und Privatpersonen der unmittelbaren Umgebung – bis zu 50 km Radius – ermöglicht.

Ab sofort steht die Plattform jedoch ganz Österreich offen. Ziel ist, die regionale Nahversorgung unabhängig von logistischen Abhängigkeiten aufrecht zu erhalten, existentiell bedrohten Unternehmen wirtschaftliche Perspektiven aufzuzeigen, sowie jene hilfsbedürftigen Menschen zu unterstützen, die nun auf rasche Belieferung angewiesen sind. Unternehmen aus ganz Österreich sind jetzt aufgerufen, sich auf der unentgeltlichen Plattform kostenlos zu registrieren, zu unterstützen und damit die solidarische Community auf ganz Österreich auszuweiten.

„Der Bedarf nach Hilfe aus der Region ist sehr groß. Nicht nur Menschen, die auf regionale Nahversorger angewiesen sind, auch zahlreiche Unternehmen verschiedenster Branchen, machen sich Sorgen um ihre Zukunft. Auf der anderen Seite gibt es momentan jedoch sehr viele Menschen, die sich sinnvoll betätigen und Geld verdienen wollen. Ich möchte all diese Menschen in ihrem regionalen Umfeld miteinander vernetzen und eine schnelle, unkomplizierte Hilfe ermöglichen,“ so die Joiser Unternehmerin Gerlinde Schmid, Gründerin und Initiatorin der Plattform.

Nachbarschaftshilfe in 50 km Umkreis und in bis zu 15 Kategorien
Kernprinzip von gemeinsamschaffenwirdas.at ist, die Suchergebnisse bewusst mit einem engen Radius von bis zu max. 50 km mit dem Standort des Suchenden zu verknüpfen. Dadurch werden auch kleine Anbieter, die über keine ausreichenden Werbemittel verfügen, mit ihren Produkten und Dienstleistungen wahrgenommen. Unternehmen können ihre Produkte und Dienstleistungen nach einer kostenlosen Registrierung in 15 verschiedenen Kategorien unterschiedlichster Branchen anbieten wie z.B. bei „Essen“, „Ab Hof“, „Reparaturen“ und „Gesundheit“, aber auch bei „Haus“, „EDV“, „Freizeit“, „Mode“, „Garten“, „Tiere“, „Kinder“ und mehr.

Das Angebot der Plattform soll die Grundversorgung absichern, aber auch einer Branche wie z.B. dem Handel durch die Änderung des Geschäftsmodelles auf Lieferung/Abholung eine Chance geben, trotz Krise Einnahmen zu generieren.
Gelaunched wurde gemeinsamschaffewirdas.at erst vor wenigen Tagen als burgenländisches Pilotprojekt. Binnen drei Tagen registrierten sich jedoch bereits mehr als 350 burgenländische Unternehmen. Daher soll gemeinsamschaffenwirdas.at jetzt auf ganz Österreich ausgeweitet werden. Einträge sind ab sofort aus ganz Österreich kostenfrei möglich.

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Erzählen Sie uns Ihre Geschichte
Wie kämpfen Unternehmen gegen die Corona-Krise an? Wie halten Sie Ihren Betrieb am Laufen? Welche besonderen Maßnahmen werden gesetzt?  Gibt es ein spezielles Angebot in Zeiten des Corona-Virus? Wir sammeln diese Ideen. Werden Sie Impulsgeber und Motivator für Ihre Unternehmerkollegen. Melden Sie Ihr Angebot hier: wirtschaftgemeinsam@wkbgld.at

Alle Einreichungen finden Sie news.wko.at/bgld/jetztmehrdennje und auf Facebook.
 


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Sondernews: 24.3.2020
 
Stand 13 Uhr: Kurzarbeit, Liquiditätssicherung, Grenzsituation, Corona-Schutzpaket für Beschäftigte im Handel, Härtefallfonds
 
 



Corona-Kurzarbeit:
Kurzarbeit ist die vorübergehende Herabsetzung der Normalarbeitszeit und des Arbeitsentgelts wegen wirtschaftlicher Schwierigkeiten. Kurzarbeit hat den Zweck, die Arbeitskosten temporär zu verringern und gleichzeitig die Beschäftigten zu halten.

4 Schritte zur Kurzarbeit - zur Anleitung
 


Liquiditätssicherung
Der Fokus, der bisher in Kraft getretenen Hilfen für Betriebe, die während der Corona-Krise Umsatzausfälle verzeichnen müssen, liegt auf Liquiditätssicherung. Können Sie Ihren gegenwärtigen Zahlungspflichten nicht nachkommen, nehmen Sie Kontakt mit Ihren Geschäftspartnern auf und versuchen Sie eine Zahlungsvereinbarung zu treffen. Eine gemeinsame Lösung wird auf Basis des solidarischen Zusammenhalts auch für Ihr Gegenüber von Vorteil sein.

Sprechen Sie mit Ihrer Hausbank über die Möglichkeit einer Ratenstundung bei bestehenden Krediten. Banken sehen sich als wichtiger Partner der betroffenen Betriebe und wollen dazu beitragen das Wirtschaftssystem aufrecht zu erhalten.
Ziehen Sie eine Überbrückungsfinanzierung in Betracht, indem Sie ebenfalls mit Ihrer Hausbank Rücksprache halten. Diese ist für die Beantragung und Abwicklung des Antrags bei der jeweiligen Förderstelle zuständig. Überbrückungskredite helfen Ihnen, wenn eine dringende Deckung eines notwendigen Geldbedarfs benötigt wird.

Für die gewährenden Kreditinstitute sind diese jedoch mit hohen Ausfallsrisiken verbunden, weshalb Kredit- bzw. Überbrückungsgarantien oder Ausfallsbürgschaft einer bonitätsstarken Förderstelle gebraucht werden. Förderstellen, wo solche Garantien beantragt werden können sind die Förderbank des Bundes, die die Austria Wirtschaftsservice Gesellschaft mbH (www.aws.at) und die österreichische Tourismusbank ÖHT (www.oeht.at), welche für die stark betroffenen Tourismus- und Freizeitwirtschaftsbetriebe Kreditgarantien vergibt.

FAQs zum Thema Liquiditätssicherung

 


Grenzsituation

Ungarn
Der grenzüberschreitende Güterverkehr als auch der Pendlerverkehr sind bis auf weiteres wie bisher möglich. Vor allem die Stausituation für ungarische Pendler bei der Einreise nach Österreich beim Grenzübergang Klingenbach konnte heute entschärft werden.

Auf Intervention der Wirtschaftskammer wurden, um den Lkw-Güterverkehr zwischen Österreich und Ungarn zu beschleunigen, die Fahrverbote für Lkw über
7,5 t hzG sowie die Quell- und Zielverkehrsregelungen zu den Grenzübergängen Klingenbach/Sopron sowie Deutschkreutz/Kophaza bis 14. April 2020, 5.00 Uhr ausgesetzt. 


Auch das 20 Tonnen Lkw Fahrverbot (Gesamtgewicht) auf ungarischer Seite beim Grenzübergang Klingenbach/Sopron wurde laut Auskunft des AWC Budapest bis auf weiteres ausgesetzt.

Bitte beachten Sie weiterhin die aktuellen Vorgaben zum Mitführen der notwendigen Dokumente für den Grenzverkehr mit Ungarn. Detaillierte Infos auf der WKO-Länderseite für Ungarn.

Tschechien
Bitte beachten Sie die neue Grenzpendler-Regelung, die von der tschechische Regierung gestern Abend beschlossen wurde. Infos auf der WKO-Länderseite für Tschechien
  • Tschechische Arbeitspendler dürfen nach Österreich (und Deutschland) ausreisen - für 3 Wochen durchgehend oder auch länger 
  • (mind. 3 Wochen als Empfehlung, die tschechische Regierung könne die frühere Rückreise tschechischer Staatsbürger aber nicht ausschließen)
  • Die Unterkunft muss vom Arbeitgeber gestellt werden
  • Bei Wiedereinreise nach Tschechien 14 Tage Heimquarantäne mit strengen Kontrollen
  • Genauere Informationen und Details sind im Laufe der Woche zu erwarten

Im Webinar | Coronavirus – Auswirkungen in Tschechien, Ungarn, Slowakei am Freitag, 27.3.2020 ab 11.00h informieren wir Sie direkt mit unseren Kollegen aus Bratislava und Budapest zur aktuellen Lage. Sie können sich bereits jetzt online anmelden.

 


Corona-Schutzpaket für Beschäftigte im Handel
In einem gemeinsamen Schutzpaket für Beschäftigte im Handel haben sich die Sozialpartner darauf verständigt, dass der Handel Montag bis Freitag von frühestens 07.40 Uhr bis längstens 19.00 Uhr, Samstags von frühestens 07.40 bis längstens 18.00 Uhr öffnen darf. Diese Regelung gilt per Verordnung bis zum 13.4.2020 für folgende Handelsbereiche:
  • Lebensmittelhandel
  • Drogerien und Drogeriemärkte
  • Verkauf von Medizinprodukten und Sanitärartikeln, Heilbehelfen und Hilfsmitteln
  • Verkauf von Tierfutter
  • Verkauf und Wartung von Sicherheits- und Notfallprodukten
  • Agrarhandel einschließlich Schlachttierversteigerungen sowie der Gartenbaubetrieb und der Landesproduktenhandel mit Saatgut, Futter und Düngemittel
Schutzpaket für Beschäftigte im Handel 
 

Härtefallfonds: Sicherheitsnetz für kleine Betriebe
Der Corona-Virus stellt Burgenlands Unternehmer vor große Herausforderungen, die für uns alle völliges Neuland bedeuten. Klar ist aber, dass die Wirtschaftskammer Burgenland auch in dieser Situation für Sie da ist.

Melden Sie sich bitte hier zum Newsletter an und wir melden uns aktiv bei Ihnen, sobald alle Details zur Beantragung von Geldern aus dem Härtefallfonds der Bundesregierung stehen.

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Tierschönheitspflege
 
 

Liebe Kolleginnen und Kollegen,

die Bundesregierung hat Maßnahmen, um der Covid-19 Krise entgegen zu wirken, beschlossen und diese sind bereits in Kraft getreten.

Die Vorgaben der Regierung zum Schutz ALLER sind unbedingt einzuhalten!
Unter Zugrundlegung der zur gegenständlichen Fragestellung eingeholten Erläuterungen von berufskundigen Sachverständigen und Experten handelt es sich bei den Tätigkeitsbereichen der Tierschönheitspfleger um keine – für den Zeitraum des verordneten Betretungsverbotes – notwendige und unerlässliche Dienstleistung, die einen Ausnahme von der Schließungsverordnung rechtfertigen würde.

Anzumerken ist, dass im Falle eines auftretenden Gesundheitsrisikos des Tieres ohnedies ein Tierarzt zu konsultieren ist, dessen Leistungsangebot auf Grundlage der Ausnahme „veterinärmedizinische Dienstleistung“ vom verordneten Betretungsverbot jedenfalls zulässig ist.

Tiertrainer, Tiermasseure, Ernährungsberater: bei allen diesen Tätigkeitsbereichen handelt es sich um keine Notwendigkeit der Inanspruchnahme begründete Dienstleistung, weshalb das diesbezügliche Dienstleistungsangebot, nach Maßgabe des verordneten Betretungsverbotes vorübergehend einzustellen ist.

Hier finden Sie das Schreiben des Fachverbandes.

Mit dem Wohlbefinden von Mensch und Tier im Blick 

 
Ing. Norbert Ziegler
Berufsgruppensprecher Tierbetreuer
Bundesvorsitzender Bundesausschuss Tierbetreuer
Mag. Claudia Scherz
Fachgruppengeschäftsführerin
 
Fachgruppe der persönlichen Dienstleister
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Stand 11:30 Uhr: Anmeldung Härtefallfonds, Burgenlandinfo Kurzarbeit, Projekt „Gemeinsam schaffen wir das“, AKM & GIS
 
 




Härtefallfonds: Hier anmelden
Melden Sie sich bitte hier zum Newsletter „Härtefallfonds“ an und wir melden uns aktiv bei Ihnen, sobald alle Details zur Beantragung von Geldern aus dem Härtefallfonds stehen. Gemeinsam #schaffenwir es durch diese schwierige Situation.

Zur Anmeldung
 


Kurzarbeit: Infovideo & Burgenlandinfos
Um die vielen Fragen rund um die Kurzarbeit möglichst übersichtlich zu beantworten, wurde von der Wirtschaftskammer ein Video zusammengestellt:

Zum Video

In den vergangenen Tagen wurde intensiv über die Rahmenbedingungen der Corona-Kurzarbeit verhandelt. Es ist gelungen, die Rechtslage in vielen Punkten zu verbessern.

Hier finden Sie Antworten auf Detailfragen:
https://www.wko.at/service/faq-coronavirus-infos.html#heading_corona_kurzarbeit

Um Kurzarbeit umzusetzen, müssen zwei Formulare ausgefüllt werden:
Formular Sozialpartnervereinbarung

Formular AMS Kurzarbeitsantrag

Wichtiger Hinweis zu den Unterschriften der Sozialpartnervereinbarung im Burgenland:
Die bereits ausgefüllte Sozialpartnervereinbarung ist, nach derzeitigem Stand, in einem ersten Schritt direkt an den ÖGB Burgenland per E-Mail zu senden.
E-Mail: andreas.rotpuller@oegb.at

Die Wirtschaftskammer Burgenland hat pauschal ihre Zustimmung erteilt, daher ist keine gesonderte Zustimmung und Übermittlung an die WK Burgenland erforderlich.
Nachdem der ÖGB die von ihm unterfertigte Sozialpartnervereinbarung an den Arbeitgeber retourniert hat, ist diese mitsamt ausgefüllten AMS Kurzarbeitsantragsformular an das AMS zu übermitteln.
E-Mail: sfu.burgenland@ams.at
 


Projekt „Gemeinsam schaffen wir das“

Die Basis des Projektes ist die regionale Versorgung: Alle Suchergebnisse unter den Punkten „Versorgung“, „Jobangebote und -suche“ und „Nachbarschaftshilfe“ sind immer auf einen Radius von 50 Kilometer, ausgehend vom Standort des Suchenden, begrenzt, um auch bei logistischen Problem die Grundversorgung aufrecht zu erhalten und regionale Kleinunternehmer zur unterstützen.

Ins Leben gerufen wurde das Projekt von Gerlinde Schmidt, gsc-werbung. Wenn Ihr Betrieb Dienstleistungen oder Waren anbietet, wenn Sie Mitarbeiter suchen … ganz einfach eintragen:

Zur Homepage
 


Coronavirus: Checkliste für Unternehmer
Die Corona-Krise bringt täglich neue Herausforderungen für Sie als Unternehmer. Wie im gesamten sozialen Bereich, herrschen auch im Arbeitsbetrieb derzeit Ausnahmesituationen. Der Umgang mit dem Virus wirft viele Fragen auf.

Welche Vorgaben zum Arbeitnehmerschutz sind wann zu beachten? Wie kann ich als Dienstgeber potenzielle Ansteckungsrisiken vermeiden? Und wie verhalte ich mich richtig, wenn ein konkreter Krankheitsverdacht in meiner Belegschaft besteht?
Unbedingt notwendig ist eine strukturierte Krisenkommunikation im Unternehmen.

So wird etwa für den Notfall empfohlen, ein Krisenteam im Betrieb zusammenzustellen, das alle relevanten Infos beschafft und an die Mitarbeiter weitergibt. Unerlässlich ist auch die permanente Dokumentation im Umgang mit krankheitsverdächtigen oder infizierten Mitarbeitern. 

Antworten auf diese und weitere Fragen im Zusammenhang mit COVID-19 hat die Wirtschaftskammer als Serviceleistung für Betriebe in einer übersichtlichen Checkliste für Unternehmerinnen und Unternehmer zusammengefasst:

Zur Checkliste
 


Erleichterungen bei AKM und GIS-Gebühr

"AKM"
Mit der AKM konnte vereinbart werden, dass die AKM-Lizenzverträge auf "Urlaub" gestellt werden, wenn ein Betrieb aufgrund gesetzlicher bzw. behördlicher Vorschriften geschlossen werden muss. Dies bedeutet, dass für betroffene Unternehmen im Zeitraum der Betriebsschließung, keine Zahlungsverpflichtung besteht. 

Die regionalen AKM-Geschäftsstellen wissen, welche Branchen zu welchem Zeitraum schießen mussten und werden auch diesbezügliche Verordnungen berücksichtigen. 
Bei freiwilligen Betriebsschließungen und einem aufrechten Lizenzvertrag ist die zuständige regionale AKM-Geschäftsstelle zu informieren. 
Kontaktaufnahme bitte telefonisch oder per E-Mail.  

AKM Homepage

"GIS-Gebühren"
Ab sofort wird die GIS die Abmeldungen der Gebühren auch formlos per E-Mail oder telefonisch durch Anruf bei der Servicehotline akzeptieren. Damit verbunden ist das Aussetzen der GIS-Gebühr von 31.3. - 01.07.2020. 

Davon umfasst sind Unternehmen, die von der gesetzlichen bzw. behördlichen Betriebsschließung betroffen sind.

Sollte der Betrieb nach diesem Zeitraum nicht wiederaufgenommen werden, ist dies der GIS mitzuteilen. 

Kontaktaufnahme bitte per E-Mail: kundenservice@gis.at 
oder telefonisch: 0810 00 10 80 mit Nennung der Teilnehmernummer sowie einer kurzen Sachverhaltsdarstellung.
 


News speziell für Ihre Branche
Die wichtigsten aktuellen Informationen zur Corona-Krise finden Sie immer auf wko.at/corona. Zusätzlich aktualisieren wir hier auch spezielle Informationen für die diversen Branchen.

Unter folgendem Link finden Sie aktuellen Branchen-News, die ebenfalls laufend aktualisiert werden:

https://www.wko.at/service/aussenwirtschaft/coronavirus-wirtschaftskammer-als-anlaufstelle.html#heading_brancheninfos

 


Alle wichtigen Informationen für Burgenlands Betriebe
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DANKE DANKE DANKE

wir möchten uns hier herzlichst für euren Einsatz bedanken - Mag. Claudia Scherz, Fachgruppengeschäftsführerin, Gabriele Schnödl, Fachgruppenobfrau der persönlichen Dienstleister und Norbert Ziegler, Berufsgruppensprecher der burgenländischen Tierbetreuer - ihr versucht uns immer auf dem Laufenden zu halten und versorgt uns mit Infos welche für uns alle von großer Wichtigkeit sind und setzt euch sehr für uns ein - DANKE DANKE DANKE


***** UPDATE *****
An alle Mitglieder des Fachverbandes der persönlichen Dienstleister!

Sehr geehrte Kolleginnen und Kollegen!

Wir dürfen Sie darüber informieren, dass die von der Regierung erlassenen Maßnahmen zur Eindämmung des Coronavirus bis inklusive Ostermontag, 13. April, verlängert wurden.

Zudem darf bekannt gegeben werden, dass die Abwicklung des Härtefonds des Bundes für von der Corona-Krise betroffenen Klein- und Kleinstunternehmen über die WKO abwickelt wird. Start ist für nächste Woche geplant, eine Vorabmeldung ist nicht notwendig. Bei der Förderung handelt es sich um einen einmaligen, nicht rückzahlbaren Zuschuss, um die wirtschaftlichen Folgen der Corona-Krise abzufedern. Derzeit werden die Richtlinien verhandelt.

Energiereiche Grüße

Michael Stingeder
Fachverbandsobmann


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WKÖ
Sondernews: 20.3.2020
 
Stand 15 Uhr: Maßnahmen bis nach Ostern, Hilfe für Kleinunternehmer, Situation rund um Ungarn
 
 

es ist hart aber notwendig: Die von der Regierung erlassenen Maßnahmen zur Eindämmung des Coronavirus werden bis Ostermontag, 13. April verlängert.


Expertinnen und Experten hätten bestätigt, dass die Maßnahmen wirken, „aber wir müssen durchhalten“, erklärte Bundeskanzler Sebastian Kurz heute Vormittag.
Er dankte den Unternehmern und der Bevölkerung, die die Maßnahmen mittragen und zu Hause bleiben, aber auch jenen, die weiter zur Arbeit gehen. „Wir schaffen das, was wir uns vorgenommen haben: weniger soziale Kontakte und dadurch eine Reduktion der Ansteckungen“, so Bundeskanzler Kurz.

Bei der Pressekonferenz wurde aber auch bestätigt, dass es wichtig ist „. dass all jene Bereiche weiterarbeiten, wo es möglich ist und so die Versorgung aufrechterhalten. Ihnen, den großen und ebenso den kleinen Unternehmen mit all ihren Mitarbeitern, gilt besonderer Dank.“, erklärte Wirtschaftsministerin Margarete Schramböck und verwies dabei auf die bald kommende Förderung für EPUs.

 


Hilfe für Klein- und Kleinstunternehmen
In der heutigen Pressekonferenz bestätigte Wirtschaftsministerin Margarete Schramböck, dass der angekündigte „Härtefonds“ mit einer Milliarde Euro in den kommenden Tagen startet. Dieser soll gerade Klein- und Kleinstunternehmen unterstützen. „Es gibt Menschen, die Angst haben um ihren Job. Wir setzen daher den Corona-Härtefonds auf, dieser werde Kleinstunternehmen und Einzelunternehmen (EPU) unterstützen“, erklärte Schramböck.

Der eine Milliarde Euro schwere Fonds soll „schnelle und unbürokratische Sofortauszahlungen“ garantieren. Start für den Fonds soll nächste Woche sein. Die Hilfe sei für jene gedacht, bei denen Steuerstundungen, Garantien und Kurzarbeit nicht greifen. Sobald weitere Details dazu aufliegen, werden wir im Newsletter darüber informieren. Die Abwicklung wird über die Wirtschaftskammer Burgenland erfolgen.
 


Situation in Ungarn

Güterverkehr
Auf Intervention der Wirtschaftskammer wurden, um den Lkw-Güterverkehr zwischen Österreich und Ungarn zu beschleunigen, die Fahrverbote für Lkw über 7,5 t hzG sowie die Quell- und Zielverkehrsregelungen zu den Grenzübergängen Klingenbach/Sopron sowie Deutschkreutz/Kophaza bis 23. März 2020, 5 Uhr ausgesetzt.

Auch das 20 Tonnen Lkw Fahrverbot (Gesamtgewicht) auf ungarischer Seite beim Grenzübergang Klingenbach/Sopron wurde laut Auskunft des AWC Budapest bis auf weiteres ausgesetzt.

Bitte beachten Sie beim Lkw-Güterverkehr nach Ungarn immer auch die möglichen Einschränkungen auf ungarischer Seite!

Lenk- und Ruhezeiten
In einer Neufassung des Erlasses der Lenk- und Ruhezeiten wurde zur Beseitigung der infolge der Corona-Krise“ entstandenen Engpässe Ausnahmen ermöglicht.

Personenverkehr
Ab dem 20. März muss man bei der Einreise in Österreich aus Ungarn ein ärztliches Zeugnis über den Gesundheitszustand mit sich führen und vorweisen können, dass der Test auf SARS-CoV-2 negativ ist. Das ärztliche Zeugnis darf bei der Einreise nicht älter als vier Tage sein. Personen, die das Zeugnis nicht vorlegen können, wird die Einreise verweigert.

Die Durchreise durch Österreich ohne Zwischenstopp ist erlaubt, sofern die Ausreise sichergestellt ist. Diese Regelung gilt nicht für den Güterverkehr sowie den Pendler-Berufsverkehr!

Pendler
Ungarische Pendler müssen jedoch bei der Einreise nach Österreich der österreichischen Exekutive einen Nachweis des Arbeitsverhältnis bei einem österr. Unternehmen bei der Hand haben. Dafür eignet sich eine Bestätigung des Arbeitgebers. Ein zweisprachiges Muster finden Sie hier.

Mehr Infos zum Güter- und Personenverkehr zu Ungarn finden Sie hier

Infopoint

Wochenendfahrverbot in Österreich ausgesetzt
Österreichweit wurde das Wochenendfahrverbot für LKW ab 7,5 Tonnen per sofort bis 3. April 2020 ausgesetzt.

 


News speziell für Ihre Branche
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WKÖ
Sondernews: 19.3.2020
 
Stand 17 Uhr:
Betriebe müssen weiterarbeiten. 
Härtefallfonds für Ein-Personen-Unternehmer und Kleinbetriebe soll nächste Woche starten!
 
 



Gerade in Krisenzeiten ist es wichtig, dass die Wirtschaft nicht zum Erliegen kommt. Ein kompletter Stillstand der Betriebe für einen längeren Zeitraum stellt nicht nur die Arbeitgeber vor Probleme, sondern kostet im Endeffekt auch zahlreichen Mitarbeitern ihre Arbeitsplätze.

Betroffen sind vor allem unsere Klein- und Mittelbetriebe. Diesen Unternehmen und ihren Mitarbeitern müssen wir helfen – nicht nur mit Förderungen, sondern mit konkreten Aufträgen. Bei vielen dieser Firmen handelt es sich nämlich um Zulieferbetriebe. Wenn beispielsweise jetzt große Bauunternehmen ihre Mitarbeiter nach Hause schicken und Baustellen einstellen, hat das weitreichende Folgen auch für kleinere Unternehmen.

Natürlich müssen Gesundheitsrisiken vermieden werden, weil die Menschen immer an erster Stelle stehen. Aber Betriebe, in denen Arbeit möglich wäre, zur Gänze herunterzufahren und damit das Überleben anderer Firmen zu riskieren, ist in der derzeitigen Situation nicht hilfreich. Die kleinen Unternehmen stellen ihren gesamten Betrieb auf den Kopf, um ihre treuen Mitarbeiter nicht kündigen zu müssen.

Unser Dank gilt jetzt vor allem den Betrieben und ihren Mitarbeitern, die in diesen schwierigen Zeiten, eine Rest-Normalität aufrecht erhalten. Auch wenn wir alle unser Leben auf ein Mindestmaß herunterfahren müssen. Auf die burgenländischen Unternehmen mit ihren Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter kann man sich auch jetzt verlassen. Sie brauchen unsere Unterstützung und unseren Zuspruch.

Peter Nemeth
Präsident der Wirtschaftskammer Burgenland
WIRtschaft GEMEINSAM

 


Härtefallfonds für EPU und Kleinstbetriebe
Durch die wirtschaftlichen Auswirkungen der Corona-Krise sind insbesondere Klein- und Kleinstunternehmen in ihrer Existenz gefährdet. Für Ein-Personen-Unternehmen (EPU) und Kleinstunternehmen soll morgen im Nationalrat ein eigener Härtefallfonds beschlossen werden, der mit 1 Milliarde Euro dotiert wird. Ziel ist es, mit den Förderungen des Härtefallfonds den betroffenen Betrieben durch die Krise zu helfen. Der Umsetzungs-Start dieser Maßnahmen ist für kommende Woche geplant.

Die Wirtschaftskammer wickelt diese Förderung im Auftrag des Bundes ab und wird alles unternehmen, dass die Klein- und Kleinstunternehmen rasch und unbürokratisch zu Unterstützungsleistungen kommen. Bei der Förderung handelt es sich um einen einmaligen, nicht rückzahlbaren Zuschuss, um die wirtschaftlichen Folgen der Corona-Krise abzufedern. EPU und Kleinstunternehmen verzeichnen bis zu 100 Prozent Einnahmenausfälle. Es ist daher wichtig, dass diese Unternehmen weiterhin ihre laufenden Kosten bezahlen können. Der Zuschuss wird von Steuern und Abgaben befreit sein. Die Förderrichtlinien werden derzeit gemeinsam mit Vizekanzleramt, Wirtschafts- und Finanzministerium erarbeitet.

Abwicklung durch die Wirtschaftskammer
Von der WKÖ wird eine zentrale IT-Lösung erarbeitet, wo die betroffenen Betriebe rasch ihre Anträge einbringen können. Danach soll es möglichst einfach und rasch zur Auszahlung der Förderbeträge kommen. Gleichzeitig wird es auch Ansprechpartner in der Wirtschaftskammer Burgenland geben.

Wir bitten Sie nur noch um etwas Geduld, eine Vorabmeldung ist nicht erforderlich. Der Zeitpunkt der Einreichung ist nicht förderrelevant. Sobald die Details feststehen, finden Sie die genauen Informationen unter www.wko.at/corona sowie alle anderen Kommunikationskanäle der Wirtschaftskammer Burgenland.
 


Gesetzliche Betriebsschließung Änderungen
In einigen Bereichen wurden die Regelungen in Sachen gesetzlicher Betriebsschließungen adaptiert. Hier finden Sie die aktuelle Liste mit allen Branchen..

Zur Schließungsliste
 


Aktuelle Informationen zum Güterverkehr
Auf Intervention der Wirtschaftskammer wurden, um den Lkw-Güterverkehr zwischen Österreich und Ungarn zu beschleunigen, die Fahrverbote für Lkw über 7,5 t hzG an den Grenzübergängen Klingenbach, Deutschkreutz (Ungarn) und Bonisdorf (Slowenien) vorübergehend ausgesetzt. Für den internationalen Warenverkehr (Ziel- und Quellverkehr Ungarn) stehen folgende Grenzübergänge zur Verfügung:
 
  • Hegyeshalom/Nickelsdorf
  • Sopron/Klingenbach (das Fahrverbot für LKWs über 7,5t wurde bis 20.3., 5 Uhr aufgehoben)
  • Kópháza/Deutschkreutz (das Fahrverbot für LKWs über 7,5t wurde bis 20.3., 5 Uhr  bzw. für LKWs mit AT- und HU-Kennzeichen bis 22.3.2020, 24 Uhr aufgehoben)

Für den AT-HU Güterverkehr sind zusätzlich folgende Grenzübergänge zugänglich:
  • Bucsu/Schachendorf
  • Köszeg/Rattersdorf
  • Rábafüzes/Heiligenkreuz

Aktuelle Informationen hier:
https://www.wko.at/service/aussenwirtschaft/coronavirus-situation-in-ungarn.html

 


AMS Unterlagen per Mail übermitteln
Anträge bzw. Sozialpartnervereinbarungen zur Corona-Kurzarbeit sind direkt an das AMS Burgenland via eAMS-Konto oder per E-Mail

sfu.burgenland@ams.at zu übermitteln.
 



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Header Tierbetreuer
 
Ausnahme vom verordneten Betretungsverbot
 
Tierpensionen und Tiersitter
 
 

Liebe Kolleginnen und Kollegen,

die Bundesregierung hat Maßnahmen, um der Covid-19 Krise entgegen zu wirken, beschlossen und diese sind bereits in Kraft getreten.
Die Vorgaben der Regierung zum Schutz ALLER sind unbedingt einzuhalten!

Mit der Ausnahme für die Tierpensionen und Tiersitter ist es möglich für Hunde und andere Tiere von Alten, Kranken, in Quarantäne befindlichen Personen und allen, die jetzt im Dienste der Allgemeinheit (Lebensmittelhandel, medizinisches Personal, Rettung, Polizei, Müllabfuhr usw.) tätig zu sein.

Tiersitter und Tierpensionen
Bei der Ausnahme für die Tierpensionen und Tiersitter handelt es sich bei den gegenständlichen Tätigkeitsbereichen um notwendige und unverzichtbare Dienstleistungen, die der Unterstützung und Hilfestellung – mitunter durch die aktuelle Situation – verhinderter Personen sowie der Bewahrung der tierschutzrechtlichen Bestimmungen dienen.

Tiertrainer, Tiermasseure, Ernährungsberater, Tierschönheitspfleger
Bei diesen Tätigkeitsbereichen handelt es sich um keine Notwendigkeit der Inanspruchnahme begründete Dienstleistung, weshalb das diesbezügliche Dienstleistungsangebot, nach Maßgabe des verordneten Betretungsverbotes vorübergehend einzustellen ist.

Hier finden Sie das Schreiben des Fachverbandes.

Mit dem Wohlbefinden von Mensch und Tier im Blick 

 
Ing. Norbert Ziegler
Berufsgruppensprecher Tierbetreuer
Bundesvorsitzender Bundesausschuss Tierbetreuer
Mag. Claudia Scherz
Fachgruppengeschäftsführerin
 
Fachgruppe der persönlichen Dienstleister
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7000 Eisenstadt
Telefon: +43 5 90 907 3114
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WKÖ
Sondernews: 17.3.2020
 
Stand 16:30 Uhr: Grenzsituation, Hilfe für EPU, Kurzarbeit, Lehrberufe, Schlüsselarbeitskräfte
 
 



Situation an den Grenzen
Die Situation an den burgenländischen Grenzen, insbesondere zu Ungarn und der Slowakei, ist sehr angespannt und teilweise sehr widersprüchlich und ändert sich stündlich.

Ungarn:

Personenverkehr
Es gilt ein Einreiseverbot für alle Ausländer, außer EWR-Bürger mit ungarischer Aufenthaltsgenehmigung.
An folgenden Grenzübergängen können ungarische Staatsbürger und EWR-Bürger mit ungarischer Aufenthaltsgenehmigung die Grenze überqueren:
  • Hegyeshalom/Nickelsdorf
  • Sopron/Klingenbach
  • Rábafüzes/Heiligenkreuz
  • Fertöd/Pamhagen
  • Kópháza/Deutschkreuz
  • Köszeg/Rattersdorf
  • Bucsu/Schachendorf
  • Szentpéterfa/Eberau 
Ungarische Pendler, d.h. ungarische Staatsbürger, die in Österreich arbeiten, dürfen laut aktuellem Stand die Grenze überqueren. Die Situation ist jedoch sehr widersprüchlich.

Für österr. Unternehmen ist dringend zu empfehlen, den ungarischen Arbeitnehmern einen Nachweis des Arbeitsverhältnisses (zweisprachiges Muster) im Original und Kopie auszustellen, um den Nachweis in Kopie auf Verlangen an der Grenze vorweisen zu können. Es wird empfohlen, den Nachweis in beiden Sprachen auszustellen.

Formular: Nachweis des Arbeitsverhältnisses

Weitere Verschärfungen der Regelung des Grenzübertritts für Pendler sind nicht auszuschließen.

Als Vorsichtsmaßnahme hinsichtlich einer möglichen weiteren Verschärfung der Ein-/Rückreisemöglichkeiten auch für ungarische Pendler sollten österreichische Unternehmen für unabkömmliche Schlüsselkräfte ev. über eine Wohnmöglichkeit auf Zeit in Österreich nachdenken, bzw. wenn möglich, Homeoffice in Ungarn einzurichten.

Güterverkehr
Für den internationalen (Güter-)Fahrzeugverkehr werden an folgenden Grenzübergängen zu Österreich Grenzkontrollen durchgeführt:
  • Hegyeshalom/Nickelsdorf
  • Sopron/Klingenbach
  • Rábafüzes/Heiligenkreuz

Slowakei
Der Personenverkehr an den Grenzen zur Slowakei ist weiterhin sehr stark eingeschränkt. Grundsätzlich müssen auch (Tages- od. Wochen-)Pendler, die in der Slowakei wohnhaft sind und ein Arbeitsverhältnis bei einem österreichischen Arbeitgeber haben, damit rechnen, bei Rückkehr in die Slowakei in Heimquarantäne geschickt zu werden. 

Ausnahmen gibt es derzeit nur für slowakische Pendler, die einen Wohnsitz in der Slowakei haben und in einem nachweislichen arbeitsrechtlichen Verhältnis oder ähnlichen Arbeitsverhältnis (unverbindliche deutsch-slowakische Mustererklärung für Arbeitgeber) in den Bereichen Gesundheitswesen oder Pflege in Grenzgebieten stehen (also zB in Österreich – die Entfernung ist hier nicht genau definiert, man kann von 30km ausgehen).

Der internationale Güterverkehr/Transitverkehr ist weiterhin erlaubt.

Bitte prüfen Sie die aktuellen Details zu den Ländern unter:


 


Hilfe für EPU:
Die Wirtschaftskammer arbeitet mit Hochdruck an weiteren finanziellen Hilfen für unsere Betriebe – insbesondere auch für die stark betroffenen Ein-Personen-Unternehmen und Familienbetriebe. Sobald die Details geklärt sind, werden wir umgehend darüber informieren.

 


Erleichterung bei Corona-Kurzarbeit:
Übernahme der Dienstgeberbeiträge ab dem 1. Monat
Durch die weiteren Erleichterungen bei der Corona-Kurzarbeit werden nun bereits ab dem ersten Monat die Dienstgeberbeiträge durch das AMS übernommen. Damit ist die Corona-Kurzarbeit noch leichter für unsere Betriebe nutzbar, insbesondere für die stark betroffene Tourismusbranche, die Gastronomie und den Handel. Wir setzen uns weiterhin für Erleichterungen ein.

Bisher war eine Übernahme der Arbeitgeberbeiträge durch das AMS erst ab dem vierten Monat geplant. Das Kurzarbeits-Modell ist allen Unternehmen zugänglich, unabhängig von der Größe oder Branche. Alle Infos zur Corona-Kurzarbeit sind auf wko.at/corona abrufbar.

Parallel zum neuen Kurzarbeits-Modell arbeiten wir von Seiten der Wirtschaftskammer weiterhin mit Hochdruck an weiteren finanziellen Hilfen für unsere Betriebe – insbesondere auch für die stark betroffenen Ein-Personen-Unternehmen und Familienbetriebe.

Auch, wenn Detailfragen noch zu klären sind, die Stoßrichtung ist klar: Wir unternehmen alles, was Arbeitsplätze und Unternehmen absichert. Und wir ziehen dabei alle an einem Strang – für eine gesunde Bevölkerung und eine gesunde Wirtschaft. Denn diese Herausforderung schaffen wir nur gemeinsam.
 


Vom Schulbesuch ausgenommene Lehrberufe
Generell gilt seit Montag, bis zum Beginn der Osterferien (3.4.2020) für Lehrlinge, für die aktuell ein Berufsschulbesuch vorgesehen ist, dass der Unterricht zwar am Lernort Berufsschule ausgesetzt ist, dies aber nicht bedeutet, dass es sich hierbei um eine unterrichtsfreie Zeit handelt.

Aufgrund der aktuellen Entwicklungen kommt einigen Produktions- und Dienstleistungsbereichen eine Schlüsselrolle zu. Daher hat die Wirtschaftskammer Österreich eine Liste an Lehrberufen erstellt, die für die aktuelle Ausnahmesituation für die österreichische Wirtschaft von großer Bedeutung sind.

Das bedeutet, dass Lehrlinge dieser Lehrberufe für die unumgänglich notwendige Zeit, vor allem die Tage vom 18.3. bis zum 22.3.2020, schulfrei gestellt sind und in Ihrem Unternehmen eingesetzt werden können.

Für Berufsschüler bedeutet diese schul- und damit unterrichtsfreie Zeit, dass
  • sie ihre Tätigkeit im Betrieb aufnehmen müssen,
  • sie in diesem Zeitraum keine schulischen Arbeitsaufträge behandeln müssen und
  • sie ihr Lern- und Arbeitspensum nicht dokumentieren müssen.
Bereits von der Schulfreierklärung betroffene Lehrberufe:
  • Einzelhandel - Schwerpunkt Lebensmittelhandel
  • Einzelhandel - Schwerpunkt Feinkostfachverkauf
  • Drogist
  • Großhandelskaufmann/-frau
  • Pharmazeutisch-kaufmännische Assistenz
Zusätzlich in die Liste aufgenommene Lehrberufe:
  • Bäcker
  • Fleischverkauf
  • Fleischverarbeitung
  • Einzelhandel – Schwerpunkt Parfümerie
  • Einzelhandel – Schwerpunkt Telekommunikation
  • E-Commerce Kaufmann
  • Installations- und Gebäudetechnik
  • Kälteanlagentechnik
  • Karosseriebautechnik
  • Kraftfahrzeugtechnik
  • Land- und Baumaschinentechnik
  • Luftfahrzeugtechnik
  • Elektronik
  • Elektrotechnik
  • Mechatronik
  • Fahrradmechatronik
  • Entsorgungs- und Recyclingfachmann/-frau
  • Reifen- und Vulkanisationstechnik
  • Metalltechnik
  • Metallbearbeitung
  • Metallgießer
  • Oberflächentechnik
  • Applikationsentwicklung – Coding
  • Informationstechnologie – Schwerpunkt: Betriebstechnik
  • Informationstechnologie – Schwerpunkt: Systemtechnik
  • Informationstechnologie – Informatik (auslaufend)
  • Informationstechnologie – Technik (auslaufend)
  • EDV Kaufmann/-frau
  • Speditionskaufmann
  • Speditionslogistiker
  • Betriebslogistiker
  • Güterbeförderung
  • Nah- und Distributionslogistiker
  • Bankkauffrau/-mann
  • Doppellehre Einzelhandelskaufmann mit dem Schwerpunkt Lebensmittelhandel
  • Doppellehre Einzelhandelskaufmann mit dem Schwerpunkt Parfümeriewarenhandel
  • Doppellehre Einzelhandelskaufmann mit dem Schwerpunkt Feinkostverkauf
  • Doppellehre Drogist
  • Doppellehre Großhandel
  • Doppellehre Pharmazeutisch kaufmännische Assistenz

Bewegungsfreiheit für Schlüsselarbeitskräfte sicherstellen

Wirtschaftsministerin Margarete Schramböck hat nur klargestellt, dass Maßnahmen wie Ausgangsbeschränkungen keine Werksschließungen und Produktionsstopps für die Industrie oder das produzierende Gewerbe notwendig machen.
 
„Beim Kampf gegen das Coronavirus geht es vor allem um eins: um die Rettung von Menschenleben. Das hat Vorrang vor allem anderen. Gleichzeitig müssen wir uns auch um die Gesundheit unserer Betriebe kümmern, denn sie sichern Arbeitsplätze und soziale Stabilität“, sagt dazu Wirtschaftskammerpräsident Peter Nemeth.
Die Wirtschaftskammer bietet daher ab sofort allen heimischen Unternehmen einen Vordruck für die Kennzeichnung von Schlüsselarbeitskräften an, um die Bewegungsfreiheit der betroffenen Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter sicherzustellen.

Die „Bestätigung Schlüsselarbeitskraft“ ist unter zum Download verfügbar.

Download Formular

 


Alle wichtigen Informationen für Burgenlands Betriebe
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Übersicht aller Newsletter der Wirtschaftskammer Burgenland

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um möglichst viele Unternehmen und Arbeitsplätze abzusichern, hat sich die Wirtschaftskammer für weitere Erleichterungen beim Corona-Kurzarbeitsmodell eingesetzt. Dabei konnte ein wichtiger Fortschritt erreicht werden:


Corona-Kurzarbeit: Übernahme der Dienstgeberbeiträge ab dem 1. Monat
Durch die weiteren Erleichterungen bei der Corona Kurzarbeit werden nun bereits ab dem ersten Monat die Dienstgeberbeiträge durch das AMS übernommen. Damit ist die Corona-Kurzarbeit leichter für unsere Betriebe nutzbar, insbesondere für die stark betroffene Tourismusbranche, die Gastronomie und den Handel. Wir setzen uns weiterhin für Erleichterungen ein.

Bisher war eine Übernahme der Arbeitgeberbeiträge durch das AMS erst ab dem vierten Monat geplant. Die weitere Erleichterung ist ein Erfolg für unsere Unternehmen und ihre Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter. Das Kurzarbeits-Modell ist allen Unternehmen zugänglich, unabhängig von der Größe oder Branche. Alle Infos zur Corona-Kurzarbeit sind auf wko.at/corona sowie auf oesterreich.gv.at abrufbar.

Wirtschaftskammer arbeitet mit Hochdruck an weiteren Hilfsmaßnahmen
Parallel zum neuen Kurzarbeits-Modell arbeiten wir weiterhin mit Hochdruck an weiteren finanziellen Hilfen für unsere Betriebe – insbesondere auch für die stark betroffenen Ein-Personen-Unternehmen und Familienbetriebe.

Auch, wenn Detailfragen noch zu klären sind, die Stoßrichtung ist klar: Wir unternehmen alles, was Arbeitsplätze und Unternehmen absichert. Und wir ziehen dabei alle an einem Strang – für eine gesunde Bevölkerung und eine gesunde Wirtschaft. Denn diese Herausforderung schaffen wir nur gemeinsam.


 
Herzliche Grüße 
 
Dr. Harald Mahrer Karlheinz Kopf
Präsident der WKÖ Generalsekretär der WKÖ
Ausgewählte FAQs zur Kurzarbeit
 
  • Ist Kurzarbeit für alle Unternehmen möglich?
Kurzarbeit ist für Unternehmen unabhängig von der jeweiligen Betriebsgröße und unabhängig von der jeweiligen Branche möglich.
  • Wie schnell kann der Antrag gestellt werden?
Der Antrag für die neue Kurzarbeit kann bereits gestellt werden. Die Sozialpartner haben zugesagt, ab Abschluss der Gespräche auf betrieblicher Ebene (Vorliegen einer unterschriftsreifen Betriebsvereinbarung oder Einzelvereinbarung) eine Sozialpartnervereinbarung innerhalb von 48 Stunden zu ermöglichen.
  • In welchem Ausmaß kann die Arbeitszeit reduziert werden?
Die wöchentliche Arbeitszeit kann in diesem Modell über einen längeren Zeitraum auf 0 % reduziert werden. Im Durchrechnungszeitraum müssen jedoch mindestens 10 % erreicht werden.

Weitere Informationen auf: wko.at/corona
 
 
Infopoint Coronavirus
 
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Infopoint: Aktuelle Informationen
Infopoint: Kontaktformular
FAQ zum Coronavirus
 
Impressum
Wirtschaftskammer Österreich
Wiedner Hauptstraße 63, 1045 Wien
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Stand 23 Uhr: Grenzsituation Ungarn, Hilfe für EPU und Härtefälle
 
 



Situation in Ungarn
Auf der Regierungssitzung am 16. März verkündete Ministerpräsident Orbán folgende Einschränkungen:
  • Ungarn beabsichtigt, die Grenzen für den Personenverkehr zu schließen. Nach Ungarn können dann nur mehr ungarische Staatsbürger einreisen.
Für den Güterverkehr gilt bis auf weiteres:
  • Für den internationalen Fahrzeugverkehr werden an folgenden Grenzübergängen zu Österreich Grenzkontrollen durchgeführt:
    • Hegyeshalom/Nickelsdorf
    • Sopron/Klingenbach
    • Rábafüzes/Heiligenkreuz
Infopoint

 


Land kündigt Hilfe für Härtefälle an
Wirtschaftskammerpräsident Peter Nemeth, Wirtschaftslandesrat Christian Illedits, sowie Vertreter der Arbeiterkammer Burgenland und des ÖGB setzen auf Zusammenarbeit. Das Burgenland wird Härtefälle einzeln evaluieren und unterstützen.

Heute Montag haben sich die Spitzen der burgenländischen Sozialpartner zum Austausch mit Landesrat Illedits getroffen, um gemeinsam Vorkehrungen für das Burgenland zu treffen. Es gelte vor allem die Existenz der Einzelpersonenunternehmen und Klein- und Mittelbetriebe zu sichern.

Über die bekannten Maßnahmen und das 400 Millionen Euro Hilfspaket des Bundes hinaus, erarbeitet das Land aktuell eine Richtlinie. „Wir möchten besondere Härtefälle im Burgenland prüfen und betroffene Betriebe unterstützen,“ so Illedits, Wirtschaftskammerpräsident Peter Nemeth, AK-Präsident Gerhard Michalitsch, ÖGB-Vorsitzender Erich Mauersics unisono.

Wirtschaftskammerpräsident Peter Nemeth erklärte dazu bei dem Treffen: „Unsere Betriebe tragen in dieser schwierigen Zeit ein besonders großes Risiko und eine große Verantwortung.“ Und meint weiter: „Es ist wichtig, dass wir – zu den vom Bund präsentierten Maßnahmen – auch im Land, rasch und unbürokratisch Hilfsmaßnahmen für die Unternehmen und ihre Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter auf die Beine stellen, um echte Härtefälle abzufangen.“

An der bestmöglichen Unterstützung der burgenländischen Betriebe arbeiten auch die ansässigen Banken mit. Deren Repräsentanten haben heute ihre Bereitschaft zur aktiven Mitarbeit bei der Umsetzung von Förderpakten für burgenländische Unternehmen signalisiert.
 



Hilfe speziell für Ein-Personen-Unternehmen
Insbesondere die heimischen Ein-Personen-Unternehmen sind von den Maßnahmen im Kampf gegen den Coronavirus schwer getroffen. Neben unserer persönlichen Gesundheit, geht es auch um die wirtschaftliche Existenz.
Wir sind uns bewusst, welch hohes Risiko und welche hohe Verantwortung Sie als Selbständige tragen. Und auch wir sind uns unserer besonderen Verantwortung Ihnen gegenüber im Klaren. Daher arbeiten wir mit Hochdruck daran, dass die in Gesprächen zwischen Regierung und Sozialpartnern – auf Bundes- wie auf Landesebene - festgelegten Bargeldhilfen für Ein-Personen-Unternehmen sehr rasch und unbürokratisch beantragt werden können.

Bitte beachten Sie unsere Kommunikationskanäle. Sobald die Details zur Beantragung und Auszahlung der Hilfen geklärt sind, informieren wir Sie dort darüber.

 


Alle wichtigen Informationen für Burgenlands Betriebe
Wir informieren Sie laufend über alle aktuellen Themen rund um das Coronavirus.

Übersicht aller Newsletter der Wirtschaftskammer Burgenland

Newsletter Anmeldung unter: newsletter@wkbgld.at
 


Alle Infos unter: wko.at/corona

 
Abteilung Kommunikation
Wirtschaftskammer Burgenland
Robert-Graf-Platz 1
7000 Eisenstadt
Telefon: +43 5 90 907-2000
Fax: +43 5 90 907 4515
E-Mail: wkbgld@wkbgld.at
Web: https://wko.at/corona

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WKÖ
Sondernews: 16.3.2020
 
Stand 9 Uhr: Kriterien für Geschäftsschließung und Kurzarbeit, Bausstellen und Beherbergung, Online-Formulare
 
 

der Kampf gegen die Ausbreitung des Coronavirus zum Schutz unserer Gesundheit geht unvermindert weiter. Im Schulterschluss zwischen Bundesregierung und Sozialpartnern konnte ein Krisenbewältigungsfonds in der Höhe von 4 Milliarden Euro bereits im Parlament beschlossen werden. Damit wird ein erstes rot-weiß-rotes Sicherheitsnetz für unsere Betriebe und ihre Mitarbeiter gespannt. Weitere Maßnahmen werden folgen, wenn sie notwendig sind.


Die beschlossenen Maßnahmen schaffen Hoffnung für unsere Betriebe, die in dieser schwierigen Zeit ein besonders großes Risiko und eine große Verantwortung tragen. Über die Details zu den Maßnahmen informieren wir laufend unter wko.at/corona.
 
WKÖ und IV unterstützen Empfehlungen der Bundesregierung
Wirtschaftskammer und Industriellenvereinigung unterstützen die Empfehlungen der Bundesregierung, dass möglichst viele Berufstätige ihre Arbeit von zu Hause erledigen sollen. Das ist jedoch in vielen Bereichen der Wirtschaft, insbesondere in der Produktion von Gütern und Dienstleistungen, die zur Aufrechterhaltung der Versorgungskette bzw. der strategischen Lieferketten unverzichtbar sind, nicht möglich. Wir empfehlen daher, nur mit jenen Mitarbeitern das Fernbleiben vom Arbeitsplatz zu vereinbaren, die an den unverzichtbaren Produktionsprozessen nicht unmittelbar teilnehmen müssen.

Keine Werksschließungen oder Produktionsstopps notwendig
Wir halten fest, dass die nun gesetzten Maßnahmen (Ausgangsbeschränkungen usw.) in keiner Weise Werksschließungen, einen Produktionsstopp oder etwas Ähnliches für die Industrie oder das produzierende Gewerbe vorsehen oder notwendig machen.

Welche Betriebe sind von der Schließung betroffen?
Eine Übersicht jener Branchen, die ab heute Corona-bedingt ganz oder teilweise geschlossen halten müssen, befindet sich auf unserer Website. Da es leider noch keine finalen behördlichen Informationen zu den vorgesehenen Einschränkungen für Betriebe gibt, handelt es sich bei dieser Information um eine Interpretation der Wirtschaftskammer auf Basis des aktuellen Wissensstandes.
 
Neues Corona-Kurzarbeitsmodell
Die Sozialpartner haben rasch ein vereinfachtes Kurzarbeitsmodell vereinbart, damit möglichst viele Beschäftigte in den Betrieben gehalten werden können. Die Sozialpartnervereinbarung zwischen Wirtschaftskammer und Gewerkschaft ist gleichzeitig eine Betriebsvereinbarung und in Betrieben ohne Betriebsrat eine Einzelvereinbarung. Für Kurzarbeit werden Mittel von bis zu 400 Millionen Euro bereitgestellt.

Eckpunkte der Corona-Kurzarbeit
  • Anträge für Corona-Kurzarbeit können ab heute gestellt werden
  • Zuerst müssen Urlaubsguthaben und Zeitguthaben konsumiert werden
  • Die Normalarbeitszeit muss im gesamten Kurzarbeitszeitraum mindestens 10% betragen - sie kann zeitweise auch Null sein
  • Nettoentgeltgarantie: Arbeitnehmer mit Bruttoentgelten unter 1.700 Euro erhalten vom Arbeitgeber ein Entgelt von 90% des vor Kurzarbeit bezogenen Nettoentgelts; bei Bruttoentgelten zwischen 1.700 Euro und 2.685 Euro 85%; bei Bruttoentgelten über 2.685 Euro 80%; die Mehrkosten trägt das AMS (bis zur Höchstbeitragsgrundlage), nicht das Unternehmen
  • Corona-Kurzarbeit kann für 3 Monate abgeschlossen werden (Verlängerung möglich)
  • SV-Beiträge sind auf Basis des Entgelts wie vor der Kurzarbeit zu leisten - das AMS ersetzt dem Arbeitgeber die Mehrkosten ab dem 4. Kurzarbeitsmonat, also erst bei Verlängerung
  • Grundsätzlich keine Kündigungen während der Kurzarbeit und einen Monat danach
Verfahren der Corona-Kurzarbeit
1.    Information einholen bei AMS oder WKO
(möglichst zuerst im Internet, dann per Telefon/E-Mail)
Link AMS
Link WKO


2.    Mustervereinbarungen abschließen und AMS-Antragsformular ausfüllen
Vereinbarungen
 
3.    Dokumente dem AMS schicken
(möglichst eAMS-Konto, sofern vorhanden, sonst per E-Mail)

4.    Sozialpartner unterschreiben binnen 48 Stunden – Rückmeldung durch AMS
Das Verfahren zur Corona-Kurzarbeit zwischen AMS und Wirtschaftskammer wird auf Landesebene durchgeführt (das betrifft die Beratung und die Zustimmung zur jeweiligen Kurzarbeitsvereinbarung).

Alles Infos zur Corona-Kurzarbeit finden Sie auf unserer Website.
 
Liquidität für österreichische Betriebe sicherstellen
Neben den bereits ausgerollten Überbrückungsgarantien der aws und der ÖHT, sowie den angekündigten Steuerstundungen, arbeitet die Bundesregierung zusätzlich an einem Härtefallfonds für EPU und Familienunternehmen. Ziel ist eine rasche und unbürokratische finanzielle Hilfe für Betriebe, die weder von der Kurzarbeit noch von den Überbrückungsgarantien profitieren. Nähere Informationen dazu erwarten wir binnen einer Woche.


Hilfspaket: Online Formulare des Finanzministeriums
Das Finanzministerium bietet von den Maßnahmen rund um Covid-19 betroffenen Unternehmen indessen ein "kombiniertes Formular" an, mit dem alle steuerlichen Erleichterungen auf einmal zu beantragen sind.

Link


Baustellen
Baustellen sind vorerst nicht von generellen Schließungen betroffen. Einige Auftraggeber wie z.B. Siedlungsgenossenschaften haben bereits angekündigt, Pönalen für Fertigstellungstermine auszusetzen.


Beherbergung
Beherbergung ist vorerst erlaubt, auch die Verpflegung von Beherbergten, wobei es sich um Beherbergungen handeln soll, die für die Aufrechterhaltung des Gesamtsystems notwendig sind. Vor allem sollen keine Menschen aus Risikogebieten beherbergt werden. In Innsbruck haben kürzlich nach der „verordneten“ Abreise aus Ischgl, St. Anton etc. einige ausländische Gäste genächtigt, was das Problem weiter verschärfte.
 
Diese angeordneten Verschärfungen stellen zweifellos drastische Einschnitte in das öffentliche und private Leben in Österreich dar. Doch nur mit entschlossenen Maßnahmen können das Coronavirus und seine Auswirkungen auf die persönliche und wirtschaftliche Gesundheit der Österreicher sowie der Unternehmen bekämpft werden.

Als Wirtschaftskammer stehen wir im laufenden und intensiven Kontakt mit den Vertretern der Bundesregierung, den Sozialpartnern und den Behörden. Wir evaluieren die aktuelle Situation laufend und werden weiterhin gemeinsame Lösungen für die auftretenden Herausforderungen finden.
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Breaking News
 
 

der Kampf gegen die Ausbreitung des Coronavirus zum Schutz unserer Gesundheit geht unvermindert weiter. Im Schulterschluss zwischen Bundesregierung und Sozialpartnern konnte ein Krisenbewältigungsfonds in der Höhe von 4 Milliarden Euro bereits heute im Parlament beschlossen werden. Damit wird ein erstes rot-weiß-rotes Sicherheitsnetz für unsere Betriebe und ihre Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter gespannt. Weitere Maßnahmen werden folgen, wenn sie notwendig sind. 


Die heute beschlossenen Maßnahmen schaffen Hoffnung für unsere Betriebe, die in dieser schwierigen Zeit ein besonders großes Risiko und eine große Verantwortung tragen. Über die Details zu den Maßnahmen informieren wir laufend unter wko.at/corona.
 
WKÖ und IV unterstützen Empfehlungen der Bundesregierung
Wirtschaftskammer und Industriellenvereinigung unterstützen die Empfehlungen der Bundesregierung, dass möglichst viele Berufstätige ihre Arbeit von zu Hause erledigen sollen. Das ist jedoch in vielen Bereichen der Wirtschaft, insbesondere in der industriellen und gewerblichen Produktion von Gütern und Dienstleistungen, die zur Aufrechterhaltung der Versorgungskette bzw. der strategischen Lieferketten unverzichtbar sind, nicht möglich. Wir empfehlen daher, (nur) mit jenen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern das Fernbleiben vom Arbeitsplatz zu vereinbaren, die an den unverzichtbaren Produktionsprozessen nicht unmittelbar teilnehmen müssen.

Keine Werksschließungen oder Produktionsstopps notwendig
Es ist festzuhalten, dass die nun gesetzten Maßnahmen (Ausgangsbeschränkungen usw.) in keiner Weise Werksschließungen, einen Produktionsstopp oder etwas Ähnliches für die österreichische Industrie oder das produzierende Gewerbe vorsehen oder notwendig machen.

Welche Betriebe sind von der Schließung betroffen?
Eine Übersicht jener Branchen, die ab morgen Montag, 16.3, Corona-bedingt ganz oder teilweise geschlossen halten müssen, befindet sich auf unserer Website. Da es leider noch keine finalen behördlichen Informationen zu den vorgesehenen Einschränkungen für Betriebe gibt, handelt es sich bei dieser Information um eine Interpretation der Wirtschaftskammer auf Basis des aktuellen Wissensstandes.
 
Neues Corona-Kurzarbeitsmodell
Die Sozialpartner haben rasch ein vereinfachtes Kurzarbeitsmodell vereinbart, damit möglichst viele Beschäftigte in den Betrieben gehalten werden können. Die Sozialpartnervereinbarung zwischen Wirtschaftskammer und Gewerkschaft ist gleichzeitig eine Betriebsvereinbarung und in Betrieben ohne Betriebsrat eine Einzelvereinbarung. Für Kurzarbeit werden Mittel von bis zu 400 Mio. Euro bereitgestellt.

Eckpunkte der Corona-Kurzarbeit
  • Anträge für Corona-Kurzarbeit können ab Montag, 16.3., gestellt werden
  • Zuerst müssen Urlaubsguthaben und Zeitguthaben konsumiert werden
  • Die Normalarbeitszeit muss im gesamten Kurzarbeitszeitraum mindestens 10% betragen - sie kann zeitweise auch Null sein
  • Nettoentgeltgarantie: Arbeitnehmer mit Bruttoentgelten unter 1.700 Euro erhalten vom Arbeitgeber ein Entgelt von 90% des vor Kurzarbeit bezogenen Nettoentgelts; bei Bruttoentgelten zwischen 1.700 Euro und 2.685 Euro 85% bei Bruttoentgelten über 2.685 Euro 80%; die Mehrkosten trägt das AMS (bis zur Höchstbeitragsgrundlage), nicht das Unternehmen
  • Corona-Kurzarbeit kann für 3 Monate abgeschlossen werden (Verlängerung möglich)
  • SV-Beiträge sind auf Basis des Entgelts wie vor der Kurzarbeit zu leisten - das AMS ersetzt dem Arbeitgeber die Mehrkosten ab dem 4. Kurzarbeitsmonat, also erst bei Verlängerung
  • Grundsätzlich keine Kündigungen während der Kurzarbeit und einen Monat danach
Verfahren der Corona-Kurzarbeit
  1. Information einholen bei AMS oder WKO (möglichst zuerst im Internet, dann per Telefon/E-Mail)
  2. Mustervereinbarungen abschließen und AMS-Antragsformular ausfüllen
  3. Dokumente dem AMS schicken (möglichst eAMS-Konto, sofern vorhanden, sonst per E-Mail)
  4. Sozialpartner unterschreiben binnen 48 Stunden – Rückmeldung durch AMS
Das Verfahren zur Corona-Kurzarbeit zwischen AMS und Wirtschaftskammer wird auf Landesebene durchgeführt (das betrifft die Beratung und die Zustimmung zur jeweiligen Kurzarbeitsvereinbarung).

Alles Infos zur Corona-Kurzarbeit finden Sie auf unserer Website.
 
Liquidität für österreichische Betriebe sicherstellen
Neben den bereits ausgerollten Überbrückungsgarantien der aws und der ÖHT, sowie den angekündigten Steuerstundungen, arbeitet die Bundesregierung zusätzlich an einem Härtefallfonds für EPU und Familienunternehmen. Ziel ist eine rasche und unbürokratische finanzielle Hilfe für Betriebe, die weder von der Kurzarbeit noch von den Überbrückungsgarantien profitieren. Nähere Informationen dazu erwarten wir binnen einer Woche.
 
Diese heute angeordneten Verschärfungen stellen zweifellos drastische Einschnitte in das öffentliche und private Leben in Österreich dar. Doch nur mit entschlossenen Maßnahmen können das Coronavirus und seine Auswirkungen auf die persönliche und wirtschaftliche Gesundheit der Österreicherinnen und Österreicher sowie der Unternehmen bekämpft werden.

Als Wirtschaftskammer stehen wir im laufenden und intensiven Kontakt mit den Vertretern der Bundesregierung, den Sozialpartnern und den Behörden. Wir evaluieren die aktuelle Situation laufend und werden weiterhin gemeinsame Lösungen für die auftretenden Herausforderungen finden.



 
Herzliche Grüße 
 
Dr. Harald Mahrer Karlheinz Kopf
Präsident der WKÖ Generalsekretär der WKÖ
         
Zusammenfassung der heute von der Bundesregierung beschlossenen Maßnahmen:
 
Veranstaltungen werden künftig gänzlich untersagt
  • An keinem Ort sollen sich mehr als fünf Menschen auf einmal treffen.
  • Die einzigen Ausnahmen sind jene Aktivitäten, die der Bekämpfung des Corona-Virus dienen.
Die Bewegungsfreiheit im öffentlichen Raum wird massiv eingeschränkt
  • Sportplätze, Spielplätze und andere öffentliche Plätze der Begegnung werden geschlossen.
  • Die Österreicherinnen und Österreicher werden aufgefordert sich selbst zu isolieren.
  • Das bedeutet, soziale Kontakte ausschließlich mit jenen Menschen zu pflegen, mit denen sie zusammenleben.
  • Es gibt künftig nur drei Gründe das Haus zu verlassen:
    • Berufsarbeit, die nicht aufschiebbar ist
    • Dringend notwendige Besorgungen (Lebensmittel oder Medikamente)
    • Anderen Menschen zu helfen
Mit Dienstag werden Restaurants vollständig geschlossen
  • Die Lebensmittelversorgung wird über Supermärkte und Lieferservices gewährleistet.
Die Einreisebestimmungen werden weiter verschärft
  • Künftig werden auch Reisende aus Großbritannien, den Niederlanden, Russland und der Ukraine, nicht mehr nach Österreich einreisen können,
  • Ausnahme: sie begeben sich zwei Wochen in Heimquarantäne oder sie verfügen über ein aktuelles Gesundheitszertifikat.
Die Versorgungssicherheit wird gewährleistet
  • Die bevorstehende Ausmusterung von Grundwehrdienern wird gestoppt und die Bereitschaft einiger Einheiten der Miliz hergestellt.
  • Bestehende Zivildiener werden verlängert und weitere Zivildiener mobilisiert. Diese unterstützen bei potenziellen Engpässen im Pflegebereich sowie in der 24-Stunden-Betreuung.
 
Infopoint Coronavirus
 
cor  
Infopoint: Aktuelle Informationen
Infopoint: Kontaktformular
FAQ zum Coronavirus
 
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WKÖ
Sondernews: 14.3.2020
 
Hilfspaket, Geschäftsschließungen, Grenzkontrollen
 
 

zu den von der Bundesregierung für Montag angekündigten Schließungen von Geschäftslokalen bzw. Einschränkungen für den Kundenverkehr haben wir zeitnah berichtet. Aktuell wird an den Rechtsgrundlagen gearbeitet.


Fragen der Mitgliedsbetriebe zu angeordneten Schließungen

 Die bereits bekannten Maßnahmen im Überblick:
  • Beschränkung der Gastronomie ab 15 Uhr
    Dauer: Vorübergehend von 16.-22.3.2020. Für die bloße Gästebeherbergung ist keine Sperrzeit festgelegt. Die Verabreichung von Speisen ist dort erlaubt. Lieferservice ohne Kundenverkehr im Geschäftslokal ist möglich.
     
  • Einschränkung des Kundenverkehrs im Handels- und Dienstleistungsbereich
    Der Kundenverkehr in Geschäftslokalen im Handels- und Dienstleistungsbereich (nicht erfasst ist der produzierende Bereich) ist aufgrund der damit verbundenen Gefahr der Weiterverbreitung des Coronavirus einzustellen.

    Davon ausgenommen sind Handels- und Dienstleistungen zur Sicherstellung von Leben und Gesundheit. Von Ausnahmen umfasst sind insbesondere  diese Bereiche: Lebensmittel, Drogerieartikel, Apotheken, Medizinprodukte- und Heilbehelfshandel, Gesundheits- und Pflegedienstleistungen, Futtermittel, Agrarhandel, Tankstellen, Sicherheits- und Notfallprodukte & Wartung, Banken, Post & Telekommunikation, Lieferdienste, Textilreinigung, Trafiken, Wartung kritischer Infrastruktur, Aufsperrdienste, Sicherheits- und Notfallprodukte.
     
Häufige Fragen betreffend Abgrenzungen

Es haben uns dazu zahlreiche Mitgliederanfragen mit Detailfragen erreicht. Anbei finden Sie eine Aufstellung der Punkte, die unsere Mitglieder besonders interessiert haben.*
 
  • Die Gastronomie mit Restaurants, Cafés, etc. kann bis 15 Uhr geöffnet haben, Lieferdienste können zusätzlich später ausliefern.
     
  • Mischbetriebe im Handel sind eingeschränkt auf den Verkauf von Lebensmitteln, Futtermitteln und Drogerieartikeln, andere Produkte wie Spielzeug, Räder, Elektrogeräte etc. dürfen nicht verkauft werden.
     
  • Tankstellen mit Lebensmitteln dürfen geöffnet halten. Wenn diese mit zusätzlicher Gastronomie sind, muss dieser Teilbereich um 15 Uhr geschlossen werden.
     
  • Postpartner dürfen nur Postdienstleistungen abwickeln. 
     
  • Der Onlinehandel und Zustelldienste für Lebensmittel und Speisen sind weiterhin uneingeschränkt möglich.
     
  • Bäcker, Konditoren, Fleischer sind mit dem Lebensmittelhandel gleichgestellt und können Kundenverkehr im Geschäftslokal zulassen, ev. angeschlossene Cafés müssen ab 15 Uhr geschlossen werden.
     
  • Fitnessstudios, Tanzschulen etc. müssen geschlossen werden.
     
  • Im Bau- und Bauhilfsgewerbe gibt es im Produktionsbereich keine Einschränkungen, auch Baustellen – unabhängig ob bewohnt oder unbewohnt – können weiterarbeitet werden.
     
  • Handwerksbetriebe wie Tischler, Maler, Glaser können die Produktion fortsetzen und auch Montagen durchführen, Verkaufsgeschäfte oder Schauräume müssen für Kundenverkehr geschlossenen bleiben.
     
  • KFZ-Werkstätten sollen geöffnet sein, müssen aber den Verkaufsbereich schließen.
     
  • Heilmassagen sind Gesundheits- und Pflegedienstleistungen und dürfen geöffnet halten. Geschlossen bleiben müssen Kosmetiksalons, Friseure und Fußpflege zu kosmetischen Zwecken.
     
  • Installateure, Stördienste aller Art (auch EDV-Anlagen) und Rauchfangkehrer dürfen weiterhin tätig sein.
     
  • Für Unternehmensberater, Versicherungsmakler, Werbeagenturen sind Online- oder telefonischer Beratung selbstverständlich möglich, persönlicher  Kundenverkehr ist vorerst nicht gestattet.
     
  • Abfallentsorgungsbetriebe und Müllabfuhr verrichten aus Hygienegründen ihren Dienst.
     
  • Kfz-Mietwagenverleih, Taxis können aufgrund der Mobilitätskette in Betrieb bleiben.

*Hinweis! Es handelt sich dabei noch um eine Interpretation. An den letztgültigen gesetzlichen Grundlagen wird seitens der Bundesregierung noch gearbeitet.

Sollten Sie darüber hinaus noch offene Fragen haben, schreiben Sie uns unter wkbgld@wkbgld.at
Die zentrale Informationsseite mit Antworten auf die häufigsten Fragen: wko.at/corona
 


HILFSPAKET - Maßnahmen für Wirtschaft und Arbeitnehmer

Als Wirtschaftskammern Österreichs informieren wir unsere Mitglieder weiterhin sachlich über den WKÖ Coronavirus-Infopoint. Wie Bundeskanzler Sebastian Kurz heute angekündigt hat, sollten die Unterstützungsleistungen in einer Woche bereits abrufbar sein.

Die beschlossenen Maßnahmen im Überblick:

ZIEL: ZAHLUNGSFÄHIGKEIT ERHALTEN
  • Kreditgarantien für Überbrückungsfinanzierung: Der Staat übernimmt Garantien für Unternehmen, die durch das Coronavirus in finanzielle Schwierigkeiten geraten sind.
  • Überbrückungskredite: Für betroffene Betriebe stehen Mittel zur Aufrechterhaltung ihrer Zahlungsfähigkeit zur Verfügung.
  • Steuerstundung und Herabsetzung der Steuervorauszahlung für betroffene Unternehmen.
  • Gespräche mit führenden Banken: Ziel sind zusätzliche Kreditgarantien und Kreditstundungen durch die Institute.
  • Stärkung und Beschleunigung der Exportförderung: Schnellere Exporte sorgen für eine raschere Verfügbarkeit finanzielle Mittel. 

ZIEL: ARBEITSPLÄTZE SICHERN 
  • Kinderbetreuung: Für die Arbeitnehmer stehen drei Wochen Corona-Sonderbetreuungszeit zur Verfügung, ein Drittel der Kosten wird dabei von staatlichen Stellen übernommen. 
  • Corona-Kurzarbeitsmodell: Unternehmen in besonders betroffenen Branchen – die laufend evaluiert werden - können ein eigens geschaffenes Modell beantragen. Dieses steht für 3 + 3 Monate zur Verfügung und erlaubt eine Verkürzung der Arbeitszeit auf bis zu 0 Prozent. Dies gilt auch für Mitarbeiter österreichischer Firmen aus dem EU-Ausland.
  • Verfahrensbeschleunigung bei Kurzarbeit: Die Frist für Kurzarbeit wird von sechs Wochen auf 48 Stunden verkürzt. 
   
ZIEL: IN HÄRTEFÄLLEN HELFEN 
  • Einrichtung von zwei Härte-Fonds für EPUs und Familienbetriebe: Dies ist notwendig, weil die Betroffenen im Regelfall weder von der Kurzarbeit noch von den Garantien profitieren.
 


SITUATION AN DEN GRENZEN

Ungarn: Offiziell werden für ungarische Pendler keine Bestätigungen des Arbeitgebers eingefordert. Dennoch ist es für ungarische Arbeitnehmer empfehlenswert, einen Nachweis des Arbeitsverhältnisses bei der Hand zu haben.

Slowakei: Der Personenverkehr an den Grenzen zur Slowakei ist stark eingeschränkt. Grundsätzlich müssen auch (Tages- od. Wochen-)Pendler, die in der Slowakei wohnhaft sind und ein Arbeitsverhältnis bei einem österreichischen Arbeitgeber haben, damit rechnen, bei Rückkehr in die Slowakei in Heimquarantäne geschickt zu werden. Ausnahmen gibt es derzeit nur für slowakische Pendler als Berufskraftfahrer und Piloten sowie für Beschäftigte im Pflege- und Gesundheitsbereich.

Details dazu:

Für den internationalen (Güter-)Fahrzeugverkehr in Ungarn werden an folgenden Grenzübergängen zu Österreich Grenzkontrollen durchgeführt: Hegyeshalom/Nickelsdorf, Sopron/Klingenbach, Rábafüzes/Heiligenkreuz
 
Zusätzlich können an folgenden Grenzübergängen nur österreichische und ungarische Staatsangehörige die Grenze überqueren (Grenzverkehr Österreich – Ungarn): Fertöd/Pamhagen, Kópháza/Deutschkreuz, Köszeg/Rattersdorf, Bucsu/Schachendorf, Szentpéterfa/Eberau
 
Aktuelle Meldungen, Reiseinformationen, laufende Updates aus betroffenen Ländern und Hinweise für Exporteure finden Sie auf dem Info-Service zu Covid-19 der Wirtschaftskammer unter WKO Länder-Informationen.
 
FAQs zu arbeitsrechtlichen Aspekten hinsichtlich Reisen in betroffene Gebiete sowie Rückkehr aus betroffenen Gebieten.

 


Information
Die zentrale Informationsseite mit Antworten auf die häufigsten Fragen: wko.at/corona

Seit kurzem ist „VERA Chatbot“ auf allen wko.at Seiten aktiviert. Hier bekommen Sie auf grundlegende Fragen sofort eine Antwort.
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SCHULTERSCHLUSS
 
 
 
Breaking News
 
 

Österreich steht vor einer enormen nationalen Herausforderung, wie wir sie seit Jahrzehnten nicht erlebt haben: im Gesundheitssystem, am Arbeitsmarkt, in jedem einzelnen Unternehmen. Es geht um nichts Geringeres als die Zukunft unserer Volkswirtschaft.


In dieser dramatischen Situation haben wir für unsere Unternehmen sowie deren Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter ein rot-weiß-rotes Sicherheitsnetz gespannt. Uns ist die Gesundheit der Österreicherinnen und Österreicher wichtig und im selben Maße sorgen wir für die Gesundheit des Wirtschaftsstandortes Österreich.  

Durch einen Schulterschluss mit der Bundesregierung und den Sozialpartnern haben wir heute die Einrichtung des Corona-Krisenbewältigungsfonds in Höhe von vier Milliarden Euro beschlossen. Ziel des Bündels an Maßnahmen ist es, den Betroffenen rasch und unbürokratisch zu helfen, indem wir die Zahlungsfähigkeit der Betriebe sichern, möglichste viele Menschen in Beschäftigung halten und Härtefälle, vor allen bei EPUs und Familienbetrieben, abfedern.

Unsere Betriebe tragen in dieser schwierigen Zeit ein besonders großes Risiko und eine große Verantwortung. Unser Dank gilt der Bundesregierung und den Sozialpartnern, dass rasch und unbürokratisch Hilfsmaßnahmen für die Unternehmen und ihre Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter auf die Beine gestellt werden können. Wir gehen davon aus, dass wir für dieses Hilfspaket im Sinne eines nationalen Schulterschlusses breite Unterstützung erhalten. Diese Herausforderung schaffen wir nur gemeinsam – die Unternehmerinnen und Unternehmer, ihre Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter und deren Familien. 
        
 
Herzliche Grüße 
 
 
Dr. Harald Mahrer            Karlheinz Kopf
Präsident der WKÖ   Generalsekretär der WKÖ
 
 

Als Wirtschaftskammern Österreichs informieren wir unsere Mitglieder weiterhin sachlich über den WKÖ Coronavirus-Infopoint. Wie Bundeskanzler Sebastian Kurz heute angekündigt hat, sollten die Unterstützungsleistungen in einer Woche bereits abrufbar sein.

Die beschlossenen Maßnahmen im Überblick:

ZIEL: ZAHLUNGSFÄHIGKEIT ERHALTEN
  • Kreditgarantien für Überbrückungsfinanzierung: Der Staat übernimmt Garantien für Unternehmen, die durch das Coronavirus in finanzielle Schwierigkeiten geraten sind.
  • Überbrückungskredite: Für betroffene Betriebe stehen Mittel zur Aufrechterhaltung ihrer Zahlungsfähigkeit zur Verfügung.
  • Steuerstundung und Herabsetzung der Steuervorauszahlung für betroffene Unternehmen
  • Gespräche mit führenden Banken: Ziel sind zusätzliche Kreditgarantien und Kreditstundungen durch die Institute
  • Stärkung und Beschleunigung der Exportförderung: Schnellere Exporte sorgen für eine raschere Verfügbarkeit finanzielle Mittel. 

ZIEL: ARBEITSPLÄTZE SICHERN 
  • Kinderbetreuung: Für die Arbeitnehmer stehen drei Wochen Corona-Sonderbetreuungszeit zur Verfügung, ein Drittel der Kosten wird dabei von staatlichen Stellen übernommen. 
  • Corona-Kurzarbeitsmodell: Unternehmen in besonders betroffenen Branchen – die laufend evaluiert werden - können ein eigens geschaffenes Modell beantragen. Dieses steht für 3 + 3 Monate zur Verfügung und erlaubt eine Verkürzung der Arbeitszeit auf bis zu 0 Prozent.  
  • Verfahrensbeschleunigung bei Kurzarbeit: Die Frist für Kurzarbeit wird von sechs Wochen auf 48 Stunden verkürzt. 
   
ZIEL: IN HÄRTEFÄLLEN HELFEN 
  • Einrichtung von zwei Härte-Fonds für EPUs und Familienbetriebe: Dies ist notwendig, weil die Betroffenen im Regelfall weder von der Kurzarbeit noch von den Garantien profitieren.
 
Infopoint Coronavirus
 
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Infopoint: Aktuelle Informationen
Infopoint: Kontaktaufnahme per Mail
FAQ zum Coronavirus
 
Sondernews: 13.3.2020
 
Bundeskanzler Kurz: "Was notwendig ist, findet statt."
 
 



die Vorgaben und Gegebenheiten rund um das Coronavirus ändern sich ständig. In der Pressekonferenz der Bundesregierung wurde abermals die Wichtigkeit betont, soziale Kontakte soweit als möglich zu minimieren. Etwa durch den Einsatz von Teleworking in den Unternehmen. Weiters wurde angekündigt, dass Restaurants, Bars, Cafes und ähnliches nur mehr bis 15 Uhr geöffnet haben dürfen. Zusätzlich bleiben Geschäfte mit Ausnahme von Lebensmittelhandel, Drogerien, Apotheken, Tiernahrungshandel, Banken und Post geschlossen. Diese Regelungen gelten vorerst für eine Woche. Für andere Wirtschaftsbereiche gibt es nach derzeitigem Wissensstand keine einschränkenden Maßnahmen durch die Regierung.

Beschränkung der Gastronomie ab 15.00 Uhr
Dauer: Vorübergehend von 16.-22.3.
Folgende Gastgewerbe sind umfasst:
  • Gasthaus, Gasthof, Hotel, Rasthaus, mit Ausnahme der Gästebeherbergung
  • Restaurant, Speisehaus, Bierstube, Branntweinstube, Weinstube, Eisdiele/Eissalon
  • Cafe, Cafe-Restaurant, Kaffeehaus, Tanzcafe     
  • Bar, Diskothek, Nachtklub (Betrieb mit varieteartigen Darbietungen oder Animierlokal, jeweils ohne Publikumstanz)         
  • Buffet, Cafe-Konditorei, Espresso und alle übrigen Gastgewerbebetriebe    
Für die bloße Gästebeherbergung ist keine Sperrzeit festgelegt. Die Verabreichung von Speisen ist dort erlaubt.
Lieferservice ohne Kundenverkehr im Geschäftslokal soll möglich sein.

Einschränkung des Kundenverkehrs im Handels- und Dienstleistungsberiech

Der Kundenverkehr in Geschäftslokalen im Handels- und Dienstleistungsbereich (nicht erfasst ist der produzierende Bereich) ist aufgrund der damit verbundenen Weiterverbreitung des Coronavirus einzustellen. Davon ausgenommen sind Handels- und Dienstleistungen zur Sicherstellung von Leben und Gesundheit.
Die Ausnahmen umfasst sind insbesondere Bereiche:
  • Lebensmittelhandel

  • Drogerien
  • Apotheken
  • Medizinische Produkte und Heilbehelfe
  • Gesundheits- und Pflegedienstleistungen
  • Verkauf von Tierfutter
  • Agrarhandel
  • Tankstellen
  • Sicherheits- und Notfallprodukte & Wartung
  • Banken
  • Post & Telekommunikation
  • Lieferdienste
  • Reinigung / Hygiene
  • Öffentlicher Verkehr
  • Trafiken & Zeitungskioske
  • Wartung kritische Infrastruktur
  • Notfall-Dienstleistungen
     
Information
Die zentrale Informationsseite mit Antworten auf die häufigsten Fragen: wko.at/corona

Seit kurzem ist „VERA Chatbot“ auf allen wko.at Seiten aktiviert. Hier bekommen Sie auf grundlegende Fragen sofort eine Antwort.



 


Im Folgenden haben wir die neuesten, für Sie relevanten Punkte zusammengefasst:

Urlaub/Zeitausgleich/Arbeitszeit

Dazu gelten genau die gleichen Regeln wie in normalen Zeiten. Ein Tipp: Halten Sie die Vereinbarung mit Ihren Mitarbeitern schriftlich fest.

Kurzarbeit

Es besteht die Möglichkeit Kurzarbeit zu vereinbaren. Nähere Informationen finden Sie hier: https://www.wko.at/service/arbeitsrecht-sozialrecht/kurzarbeit.html
 
Unbezahlter Urlaub

Es kann auch unbezahlter Urlaub vereinbart werden. Informationen dazu finden Sie unter diesem Link: https://www.wko.at/service/arbeitsrecht-sozialrecht/Aussetzung_von_Arbeitsverhaeltnissen.html   
 
Aussetzung von Arbeitsverhältnissen
Die Beendigung des Dienstverhältnisses (einvernehmliche Lösung und Kündigung) mit Wiedereinstellungszusage ist möglich. Zurzeit laufen Verhandlungen auf Bundesebene zu diesem Thema.  
 
Bildungskarenz/Bildungsteilzeit vereinbaren
Möglich ist auch, die Vereinbarung von Bildungskarenzen und Bildungsteilzeit. Nähere Informationen finden Sie unter diesem Link:
https://www.wko.at/service/arbeitsrecht-sozialrecht/Bildungskarenz.html 
bzw.https://www.wko.at/service/arbeitsrecht-sozialrecht/Bildungsteilzeit.html
Die vorgesehenen Maßnahmen bedeuten, dass die notwendige Betreuung der Kinder von Beschäftigten trotz dieser weitreichenden Maßnahmen weiterhin gewährleistet sein wird. Es liegt daher kein Dienstverhinderungsgrund für berufstätige Eltern vor. Beschäftigte dürfen aus diesem Grund nicht zu Hause bleiben.
Einvernehmliche Lösungen zwischen Arbeitnehmer und Arbeitgeber sind zu empfehlen (z.B. Flexibilität bei Lage der Arbeitszeit, Urlaub). Darüber hinaus wird auf die Möglichkeit verwiesen, wonach der Arbeitgeber freiwillig bis zu drei Wochen Sonderurlaub genehmigen kann und in diesem Fall 1/3 der Lohnkosten vom Bund ersetzt bekommen soll.
 
Pflegefreistellung
Wenn ein naher Angehöriger im selben Haushalt erkrankt bzw. ein Kind erkrankt oder der Betreuung bedarf, besteht Anspruch auf Pflegefreistellung im Ausmaß von einer Woche. Unter bestimmten Voraussetzungen auch für eine zweite Woche.
Nähere Informationen dazu finden Sie hier: https://www.wko.at/service/arbeitsrecht-sozialrecht/Pflegefreistellung.html

Vordrucke für Verträge
Wir haben zu allen Themen detaillierte Informationen sowie Vertragsmuster. Die Vertragsmuster finden Sie unter folgendem Link:
https://www.wko.at/service/vertragsmuster.html

Telefonsicher Krankenstand
Ärzte haben ab sofort die Möglichkeit, ihre Patienten nach einer telefonischen Anamnese krankzuschreiben. Es liegt im Ermessen der Ärzte, ob und bei welchen Patienen sie telefonische Krankschreibungen durchführen. Eine Verpflichtung dafür gibt es aber nicht.

Berufsschulen
Ab kommenden Montag, 16.3., bis zum Beginn der Osterferien (3. April 2020) wird der Unterricht zwar am Lernort Berufsschulen ausgesetzt, das bedeutet aber nicht, dass es sich dabei um eine unterrichtsfreie Zeit handelt. Der Unterricht findet nicht am Schulstandort, sondern in Form eines eigenverantwortlichen Lern- und Arbeitsprozesses der Berufsschüler von zu Hause aus statt, der durch die Lehrkräfte unter Nutzung unterschiedlicher Medien begleitet wird. Die Schulleitung informiert die Betriebe über die gesetzten Maßnahmen.
 
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WKÖ
Sondernews
 
Corona: Aktuelle Infos zu Grenzkontrollen, Quarantäne, Entschädigungen, u.a.m. 
 
 




die Auswirkungen zum Thema Coronavirus stellen die gesamte Bevölkerung, vor allem aber die heimischen Betriebe, vor große Herausforderungen!
Uns erreichen stündlich zahlreiche Anfragen. Deshalb haben wir die wesentlichen Informationen und Maßnahmen für Sie zusammengestellt.

Die Wirtschaftskammer Burgenland ist in ständigem Kontakt mit Bundesregierung, Landesregierung und den Behörden, um die Betroffenheit der Wirtschaft mit vollem Nachdruck klar zu machen! Darüber hinaus sind wir in ständigen Kontakt mit unseren Außenstellen in Bratislava und Budapest, wegen der Situation im grenzüberschreitenden Verkehr.

Es gilt, für unsere Firmen – ob EPU, KMU oder Großbetrieb - wirksame Unterstützungsmaßnahmen umzusetzen: Maßnahmen für die gesamte Wirtschaft, Sofort-Förderungen für die bereits am schlimmsten betroffenen Branchen, Unterstützung bei Entgeltfortzahlungen, Vereinfachungen des AMS bei Anmeldung von Kurzarbeit oder für Wiedereinstellungszusagen, Stundungen bei Steuern und Abgaben, um nur einige Themen zu nennen.

Infoblatt zum Download:
Aktuelle Infos zu konkreten Hilfestellungen, Quarantäne, Entschädigungen


http://www.burgenlands-wirtschaft.at/Coronavirus-Sondernews.pdf

Dafür setzen wir uns mit ganzer Kraft ein!

Ihr Ing. Peter Nemeth,
Präsident und Unternehmer